Schweizer Schläger von Rom

21. Dezember 2010 17:20; Akt: 21.12.2010 17:26 Print

Genfer Prügler der Schule verwiesen

Die drei Genfer Schüler, die im November bei einem Schulausflug in Rom einen Kellner zusammengeschlagen haben, dürfen einige Zeit nicht in die Schule.

storybild

In diese Schule - das CEC André-Chavanne im Genfer Vorort Grand-Saconnex - gingen die drei Täter. (Bild: 20minutes.ch)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Haupttäter bleibt bis Ende Jahr ausgeschlossen, die beiden anderen müssen je total 30 Tage der Schule fernbleiben. Dies entschied der Disziplinarrat. Er befand, dass die drei Schüler mit ihrer Tat gegen mehrere Gesetze und Vorschriften vorstossen haben, wie das Genfer Bildungsdepartement am Dienstag mitteilte. Die drei Schüler besuchen den Diplomkurs der Handelsschule André-Chavanne.

Weil der 19-jährige Haupttäter bis Ende Jahr nicht mehr zum Unterricht erscheinen darf, verpasst er ein Schuljahr. Er war zusammen mit einem ebenfalls 19-jährigen Mittäter bereits in Italien zu einer 20-monatigen, bedingten Gefängnisstrafe sowie zu einer Busse von 400 Euro verurteilt worden.

Für den 19-jährigen und den 17-jährigen Mittäter sprach der Genfer Disziplinarrat eine 30-tägige Sperre aus. Zehn davon sind sie nach der Tat bereits der Schule ferngeblieben. Die Einsprachefrist gegen diese Sanktionen beträgt 30 Tage.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • heinz matter am 21.12.2010 17:48 Report Diesen Beitrag melden

    haha

    da hat sich sicherlich ein fehler eingeschlichen: es müsste heissen: "MÜSSEN nicht in die schule".

  • Suri am 21.12.2010 18:06 Report Diesen Beitrag melden

    Harte Strafe.....

    Huii! Also faktisch mal wieder keine Strafe und noch vorzeitige Ferien also dass wird den Schlägern sicher eine Lehre sein! Für Sp ler, achtung Sarkasmuss ;-)

  • Piere Francois Feuliet am 21.12.2010 17:39 Report Diesen Beitrag melden

    Zum Verwechseln ähnlich

    Die Geschichte erinnert an München. Drehen den die schweizer Jugendlichen derart durch wenn sie in die EU Nachbarstaaten gehen? Nur diesmal ists glimpflich abgelaufen und keiner musste ins Gras beissen. Gute Massnahme aber etwas soziale Zwangsarbeit+Therapie sollen sie auch noch gleich machen, wenn sie schon nicht zur Schule gehen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Suri am 21.12.2010 18:06 Report Diesen Beitrag melden

    Harte Strafe.....

    Huii! Also faktisch mal wieder keine Strafe und noch vorzeitige Ferien also dass wird den Schlägern sicher eine Lehre sein! Für Sp ler, achtung Sarkasmuss ;-)

  • Peschä am 21.12.2010 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    Was bringt das?

    Ein Ausschluss von der Schule, welche dazu führt, dass jemand ein Schuljahr verpasst, führt höchstens dazu, dass das Risiko steigt, dass diese Person vollends auf die schiefe Bahn gerät. Es erhöht u.a. die Wahrscheinlichkeit, dass diese Person bei der Sozialhilfe landet und vielleicht nie eine richtige Ausbildung absolviert. Das nützt nun wirklich niemandem. Zudem ist es Sache der Italienischen Justiz, die Täter zu bestrafen und nicht der Genfer Schulbehörden!

  • heinz matter am 21.12.2010 17:48 Report Diesen Beitrag melden

    haha

    da hat sich sicherlich ein fehler eingeschlichen: es müsste heissen: "MÜSSEN nicht in die schule".

  • Piere Francois Feuliet am 21.12.2010 17:39 Report Diesen Beitrag melden

    Zum Verwechseln ähnlich

    Die Geschichte erinnert an München. Drehen den die schweizer Jugendlichen derart durch wenn sie in die EU Nachbarstaaten gehen? Nur diesmal ists glimpflich abgelaufen und keiner musste ins Gras beissen. Gute Massnahme aber etwas soziale Zwangsarbeit+Therapie sollen sie auch noch gleich machen, wenn sie schon nicht zur Schule gehen.