10. Dezember 2005 14:10; Akt: 10.12.2005 14:10 Print

Geschichte unter dem Hammer

In New York und auf Ebay kommt eine riesige Sammlung von Gegenständen des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy unter den Hammer. Darunter mit seinem Blut bespritzte Handschuhe.

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Die wohl erstaunlichste Sammlung amerikanischer Memorabilia wird versteigert. Rund 2000 Gegenstände, die dem 1963 ermordeten amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy gehörten, hatte der exzentrische Amerikaner Robert White bis zu seinem Tod 2003 gesammelt. Das makaberste Stück der Sammlung ist zweifellos ein Paar Handschuhe der First Lady Jackie Onassis-Kennedy, die sie am Tag von Kennedys Ermordung trug. Auf den Handschuhen sind immer noch Spritzer von JFKs Blut zu sehen. Weitere Gegenstände, die versteigert werden, sind Kennedys Pass, seine Sonnenbrille und sogar Zeichnungen, die er in der angespannten Situation während der Kuba Krise auf Notizpapier kritzelte. Selbst die Flaggen, die an Kennedys Limousine am Todestag flatterten werden versteigert, sowie ein Couvert mit einem Blutfleck des Präsidenten. Die Omega-Uhr, die Kennedy an seiner Amtseinführung trug, und zwei seiner Segelschiffe runden die lange Liste der Erinnerungsstücke ab.

Es wird erwartet, dass die Auktion der Sammlung einen Erlös von über 10 Millionen Franken für die Hinterbliebenen von Robert White einbringen wird.