18. April 2005 09:09; Akt: 18.04.2005 09:09 Print

Griechenland entstaubt

Der dichte feine Sandstaub aus Nordafrika, der den Griechen am Sonntag zu schaffen machte, ist am Montag wieder abgezogen.

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«Wir können wieder richtig atmen», berichtete das griechische Fernsehen am Morgen.

Am Vortag hatte der Sand-Nebel in weiten Teilen Griechenlands zu erheblichen Behinderungen im Luftverkehr geführt. Wegen schlechter Sicht mussten die Flughäfen auf Kreta und auf den Ägäisinseln Rhodos und Paros für mehr als zehn Stunden geschlossen werden. Ärzte rieten Menschen mit Atemwegproblemen zu Hause zu bleiben.

In Athen hatte sich der Himmel am Sonntagnachmittag durch den Sand schlagartig verdunkelt. Die Sicht verringerte sich im Zentrum der griechischen Hauptstadt auf rund 200 Meter.

Starke Winde trieben am Montagmorgen die Unmengen feinen Sandes aus der Sahara weiter nach Zypern und an die türkische Mittelmeerküste. Griechische Meteorologen sprachen von einem Extremfall des bekannten Phänomens.

(sda)