Sturm «Hagibis»

11. Oktober 2019 11:49; Akt: 11.10.2019 12:08 Print

Swiss streicht wegen Taifun Flüge nach Japan

Der Taifun «Hagibis» nimmt Kurs auf Japan. Am Wochenende soll er die ersten Grossstädte erreichen. Es wird ein Verkehrschaos erwartet.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ein heftiger Taifun nimmt Kurs auf Japan. Bahnbetreiber des Inselreiches kündigten bereits am Donnerstag starke Einschränkungen des Verkehrs für das Wochenende im Westen und Osten einschliesslich der Hauptstadt Tokio an.

Der Wirbelsturm «Hagibis» mit Windgeschwindigkeiten nahe seines Zentrums von bis zu 270 Kilometern pro Stunde droht, am Wochenende in der Region Kinki im Westen des Landes, wo auch die Grossstadt Osaka liegt, auf Land zu treffen.

Flüge gestrichen

Nach Einschätzung der japanischen nationalen Wetterbehörde nimmt der Taifun dann auch Kurs auf die Region Kanto, in der die Städte Tokio und Yokohama liegen. Er dürfte die Regionen mit starken Sturmböen und Regenfällen überziehen und könnte auch für Überschwemmungen sorgen.

Die Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) teilte mit, alle Inlandsflüge von und zu den Tokioter Flughäfen Haneda und Narita zu streichen. Die Bahngesellschaft East Japan Railway erklärte, der Betrieb des Hochgeschwindigkeitszuges Shinkansen sowie der Betrieb von lokalen Zügen dürften im Osten und Nordosten Japans eingestellt werden.

Auch die Swiss ist vom Taifun betroffen. Wie es auf der Homepage heisst, wurde alle Flüge für Freitag und Samstag gecancelt. Wie es anschliessend weitergeht, ist noch unklar. Man wird die Lage in Asien im Auge behalten.

Rugby-WM-Spiele abgesagt

Wegen des nahenden Taifuns wurden auch zwei Spiele bei der laufenden Rugby-Weltmeisterschaft in Japan abgesagt. Die Partien Neuseeland gegen Italien in Toyota und England gegen Frankreich in Yokohama fallen am Samstag aus. Alle Teams erhalten nach Angaben des Veranstalters zwei Punkte. Italien ist dadurch ausgeschieden.

Nie zuvor in der 32-jährigen Geschichte des Turniers mussten Begegnungen abgesagt werden. Es wäre unverantwortlich, wenn man die Mannschaften, Fans und Helfer den Folgen des erwarteten Taifuns ausgesetzt hätte, hiess es. Der Taifun werde zu Beeinträchtigungen des öffentlichen Verkehrs in Tokio, Yokohama und Toyota führen.

(fss/sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Phil am 10.10.2019 21:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist so, weil ist so!

    Taifune gab es schon immer und wird es auch immer geben. Halt doof, wenn sie auf bewohntes Land treffen. Aber ändern können wir das entstehen oder die Laufrichtung eines Wirbelsturmes nicht.

    einklappen einklappen
  • Zwärgli am 10.10.2019 20:51 Report Diesen Beitrag melden

    Taifun

    Nein, dieser Sturm hat nichts mit Klimawandel zu tun.

    einklappen einklappen
  • Matthias am 10.10.2019 21:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Taifune

    Das sind schon faszinierende Stürme Taifune oder Hurrikans die Menschheit fängt noch einmal zu denken an

Die neusten Leser-Kommentare

  • Touristin am 12.10.2019 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    Vor Ort in Yokohama

    Momentan regnet und windet es enorm in Yokohama (17.00 Ortszeit - plus 7h). Alle Einkaufszenter gesperrt, Subways fahren nicht - viele Touristen/Flug-Crew-Mitglieder etc sind in unserem Hotel gestrandet, aber alle nehmen es mit Humor und machen das beste draus. Sicherheit geht vor und die japanischen Behörden machen einen tollen Job mit ihren zahlreichen Info-Seiten.

  • Doch doch am 11.10.2019 16:58 Report Diesen Beitrag melden

    Doch

    Die Intensität und Häufigkeit des Sturms schon.

  • Wetterfröschli am 11.10.2019 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    Kommentar statt Psychiater

    Meldung Anfang. Die Swiss ("unsere Fluggesellschaft") streicht Flüge nach Japan wegen Taifun. Meldung Ende. Weshalb jetzt zig Kommentare für oder gegen den Klimawandel, Greta, War schon immer so, Wird noch schlimmer, Echt jetzt Rugby abgesagt etc? Nichts zu tun? Langeweile? Frust? Schreibwahn?

  • rh am 11.10.2019 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Da gehts um Leben und Tod und ihr diskutiert über Rugby und Formel 1 das evtl. abgesagt werden muss. als gäbe es nichts wichtigeres ;(

    • ThomasS am 11.10.2019 13:58 Report Diesen Beitrag melden

      Taifune

      In der Region Hongkong, Korea, Taiwan, Philippinen und Japan sind Taifune nichts aussergewöhnliches. Dazu kommt noch die Möglichkeit von Erdbeben (Taiwan Taipeh) und Vulkanität (Philippinen Manila)

    einklappen einklappen
  • Sven am 11.10.2019 12:12 Report Diesen Beitrag melden

    Nope

    Stimmt nur teilweise. Aber die Erwärmung der Ozeane lässt die Stürme viel stärker werden. Deshalb auch die Zunahme der Sturmstärken über der Karibik (nicht der Anzahl Stürme) Das haben wir verursacht und werden darunter immer mehr leiden. Bzw die, die dort wohnen.

    • 50+ am 11.10.2019 12:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Sven

      wer hat das verursacht? Die seit Millionen von Jahren andauernde Klimaveränderung verursacht diese Stürme aber sicher nicht der Mensch. Lasst euch von den Politikern mit der CO2 Lüge nicht immer verarschen, es gibt noch viel grössere Einflüsse auf das Klima welche absolut natürlich sind, davon redet aber niemand weil man uns sonst nicht abzocken könnte

    • ThomasS am 11.10.2019 13:36 Report Diesen Beitrag melden

      Erderwärmung

      Die Sturmstärke ergibt sich aus der Temparaturdifferenz von Meer zu Luft. Bzw. der Kaltluft aus Klimazonen. Klimaerwärmung: Es wird von zunehmender Lufttemperatur gesprochen. Wenn das Meer und die Luft wärmer werden, kann es weder mehr noch stärkere Stürme geben. Tatsache ist, dass Wetter und Klima ständig verwechselt wird und weder die Sturmhäufigkeit noch die Stärke haben seit Jahrzehnten zugenommen, es ist eher das Genteil der Fall.

    • ThomasS am 11.10.2019 16:33 Report Diesen Beitrag melden

      Verursacher

      0.04% CO2 Anteil gesamt, davon vom Mensch (0.04% / 10) Vom gesamten Menschen verursachten CO2 sind weltweit 1-2% Luftverkehr, 1-2% Strassenverkehr und über 50% Bauwirtschaft (Beton) und Militär (letzteres ist vom Kioto Protokoll ausgenommen)

    • ThomasS am 11.10.2019 16:49 Report Diesen Beitrag melden

      Ergänzend Warme Luft

      Wenn die Luft wärmer wird kann sie mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Feuchte Luft bedeutet absorption von Sonnenstrahlen (Weltraum) Infrarot Boden und gesamt potentiell kühlend. Erdwärme wird von Wolken in der Nacht zurückgehalten, in der Wüste kann es Tagsüber 50 Grad Celsius haben und Nachts Frost. Tatsächlich hat die Luftfeuchtigkeit von Bodennähe bis Stratosphäre in den letzten 50 Jahren abgenommen.

    • AndreasS am 14.10.2019 20:59 Report Diesen Beitrag melden

      Erde

      Fakt ist, dass sich das Klima verändert. Inwiefern der Mensch einen Einfluss hat, kann diskutiert werden. Fakt ist auch, dass wir immer wie mehr Menschen auf einen Planeten sind, der nur begrenzte Resssourcen hat. Und ein Raumschiff haben wir noch nicht, das uns in andere Universen bringt. So oder so werden wir in der Zukunft grosse Schwierigkeiten haben, sei es oekologisch oder ökonomisch.

    einklappen einklappen