Insta-Paar stirbt Arm in Arm

01. Dezember 2018 18:40; Akt: 03.12.2018 14:04 Print

«Die beiden waren wie Romeo und Julia»

Das junge Insta-Paar aus Kalifornien, das Arm in Arm verstorben ist, hatte noch viel vor. Michelle Avila (23) wollte Journalistin werden.

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Sie waren jung und schön, doch endete das Leben von Christian Kent (20) und Michelle Avila (23) früh und unerwartet. Die beiden sind nach einer Partynacht Arm in Arm im Schlaf verstorben. Ermittler gehen von einer Drogenüberdosis aus.

Um Geld zu sparen, lebte Michelle Avila noch zu Hause bei ihren Eltern. Ein Foto aus ihrem Kinderzimmer zeigt, welche Leidenschaften die junge Frau hegte. Demnach war sie ein Fan der einstigen Stilikone Marilyn Monroe und mochte Filme wie «Pulp Fiction». Auf ihrem Instagram-Profil sind neben vielen Fotos aus aller Welt auch solche von ihrer Plattensammlung zu sehen. Sie mochte Jimi Hendrix, Bob Marley, Pink Floyd und The Doors.


Brief von Georg W. Bush erhalten

Seit ungefähr einem Jahr war sie mit Christian Kent zusammen. Das Surferpaar sah aus, als sei es gerade vom Cover eines Mode-Magazins zum Leben erwacht, schreibt eine lokale Zeitung.

Demnach hätten sich die beiden schnell und sehr innig ineinander verliebt. Beide sind in Newport, Kalifornien aufgewachsen und teilten ihre Leidenschaft fürs Reisen auf Instagram mit ihren Followern. Als Christian im August nach San Diego ging, um dort ein College zu besuchen, schrieb Michelle öffentlich: «Es ist verrückt, wie sich zwei Seelen so tief und schnell verbinden können. Ich kann es kaum erwarten, mehr atemberaubende Erinnerungen mit dir zu teilen.»

Michelle war Kommunikationsstudentin und arbeitete nebenbei als Kellnerin. Ihr Traum war es, als Journalistin zu arbeiten.
Wie die «DailyMail» schreibt, war das Hobbymodel eine herausragende Schülerin, die einst sogar einen Brief des früheren Präsidenten George W. Bush erhielt, der ihre akademischen Leistungen lobte.

«Wie Romeo und Julia»

Für die Eltern der 23-Jährigen ist es unverständlich, wie es zu dieser Tragödie hat kommen können. Sie sei eigentlich kein Partygirl gewesen, das nur in Clubs gegangen sei, sondern habe lieber Zeit mit Christian und einem kleinem Kreis von Freunden verbracht. «Die beiden waren so wunderschön. Sie waren wie Romeo und Julia», sagt Vater Paulo Avila.

Man habe in der Familie ein sehr gutes Verhältnis gehabt und auch offen über Freunde gesprochen, die wegen Drogen auf die schiefe Bahn geraten seien.

Paulo Avila hofft nun, mit den Einnahmen eines GoFundMe-Projekts, das Michelles Schwester gestartet hat, ein Aufklärungsprogramm finanzieren zu können. Er möchte junge Menschen vor dem Drogenkonsum warnen.


(kat)