Tropensturm Florence

17. September 2018 22:15; Akt: 18.09.2018 07:39 Print

Zahl der Opfer in den USA steigt auf 31

Der Hurrikan ist vorbei, doch die Behörden im Südosten der USA warnen, dass weiterhin Dammbrüche, Erdrutsche und ansteigende Fluten drohen.

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Nach dem Tropensturm das Hochwasser: Die Stadt Engelhard in North Carolina wird von Wassermassen überflutet. Auch die Stadt Trenton steht unter Wasser. Der US-Wetterdienst warnte Sonntagnacht (Ortszeit) erneut vor «starkem und übermäßigem Regen» im Südosten der USA. Im Westen von North Carolina und im Südwesten Virginias gebe es deshalb ein «erhöhtes Risiko von Erdrutschen». In Teilen von North Carolina und South Carolina seien «katastrophale und lebensbedrohliche Sturzfluten» möglich. Bis Montag muss mit starken Regenfällen und Tornados gerechnet werden. Menschen waten durch das hüfthohe Wasser bei Holly Ridge in North Carolina. (15. September 2018) «Trump hat den Einsatz der Rettungskräfte gelobt: Amerika ist stolz auf euch», schriebt er auf Twitter. Freiwillige helfen in North Carolina nach heftigen Regenfällen am Freitag. (14. September 2018) In North Caroline mussten Tausende Menschen evakuirt werden. Mindestens fünf Tote forderte Hurrikan Florence bis Samstag. (14. September 2018) Die Stadt New Bern wurde besonders heftig getroffen. Gleich zwei Flüsse traten über die Ufer und... ...fluteten Teile der Stadt. (14. September 2018) In mehreren Küstenstädten galten Ausgangssperren. (14. September 2018) Ausläufer erreichten am Donnerstag Myrtle Beach in North Carolina: Der Hurrikan bringt starken Regen mit sich. (13. September 2018) Hurrikan «Florence» hat vor seinem Auftreffen an der US-Ostküste weiter an Windgeschwindigkeit eingebüsst. Das Wasser nähert sich den Haustüren der Bewohner von New Bern, North Carolina. (13. September 2018) In New Bern, North Carolina, ist der Neuse River über die Ufer getreten. Tausende Menschen verlassen angesichts des näherrückenden Hurrikans ihre Wohnorte – «Florence» hat eine Massenflucht im Südosten der USA ausgelöst. Besonders Betroffen vom Hurrikan sind North und South Carolina. Florence nähert sich der Küste. Am Donnerstag soll der Hurrikan auf Land treffen. Die Wellen könnten durch «Florence» eine Höhe von sechs Metern erreichen. Die Behörden sperrten die Fahrbahn an die Küste, damit der Verkehr besser zirkulieren konnte. Die Menschen verbarrikadieren ihre Häuser und Läden. Es werden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 220 Kilometern pro Stunde erwartet. Die Einwohner flüchten in Notunterkünfte. Besonders beliebt: Schulen in der Region. Diese sollten dem Hurrikan standhalten. Die US-Hauptstadt Washington hat den Notstand ausgerufen. Sturm-Pilot Justin Kibbey spricht über den Flug durch den Hurrikane. Der Hurrikan Florcence wird als extrem gefährlich eingestuft. Das US-Hurrikan-Warnzentrum rechnet damit, dass der Wirbelsturm am Donnerstag die Ostküste erreichen wird. Betroffen sind vor allem die Bundesstaaten North und South Carolina sowie Virgina. Diese haben den Notstand ausgerufen. Der Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster, ordnete an, einen fast 320 Kilometer langen Küstenabschnitt zu evakuieren. Virginias Gouverneur Ralph Northam bezeichnete Florence als möglicherweise «bedeutendsten Hurrikan seit Jahrzehnten». Alle Militärschiffe müssen ihre Stützpunkte verlassen. Die Wind- und Wasserverhältnisse an den Häfen sind zu gefährlich. Die Menschen bereiten sich auf eine schwierige Zeit vor. Besonders Wasservorräte sind in den Läden gefragt. Aber auch Batterien und sonstige Hilfsmittel sind sehr gefragt.

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(chi/fss/sda)