Fertig lustig

17. März 2015 18:40; Akt: 17.03.2015 19:00 Print

Ikea verbietet Versteckis

32'000 Holländer wollen in einer Ikea-Filiale in Eindhoven Verstecken spielen. Die Möbelhauskette verbietet die Aktivität aus Sicherheitsgründen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ikea schlüpft in die Rolle des Spielverderbers: Die schwedische Möbelhauskette hat in der niederländischen Stadt Eindhoven ein Massen-Versteckspiel verboten. Über 32'000 hatten sich auf Facebook für die Veranstaltung angemeldet. Am 16. Mai wollten sie sich in der Ikea-Filiale treffen, um gemeinsam Verstecken zu spielen. Dem Ikea-Management ist das aber zu gefährlich.

Umfrage
Versteckis im Ikea: Was halten Sie davon?
59 %
32 %
9 %
Insgesamt 5562 Teilnehmer

Die Facebook-Gruppe «Verstoppertje op een Secret Location» (zu Deutsch «Verstecken spielen an einem geheimen Ort») hatte sich vor rund einer Woche vorgenommen, «das grösste Versteckspiel aller Zeiten» zu organisieren.

Organisatoren akzeptieren den Entscheid

Daraus wird jetzt aber nichts. «Wir müssen die Sicherheit der Besucher garantieren und das ist schwierig, wenn wir nicht einmal wissen, wo sie sind», erklärte Ikea-Sprecherin Martina Smedberg gegenüber dem Nachrichtenportal Bloomberg.

Die Spiel-Organisatoren haben den Entscheid des Möbelkonzerns zur Kenntnis genommen. Man suche nun nach einer anderen Top-Location, heisst es auf Facebook. Die angemeldeten Spieler dürften gerne alternative Szenarien vorschlagen.

Es nicht das erste Mal, dass Menschen in einer Ikea-Filiale Verstecken spielen: Vergangenen Juli hatte Ikea der Belgierin Elise De Rijck erlaubt, mit ihren Freunden in der Filiale in Antwerpen Versteckis zu spielen. Die damals 29-Jährige hatte dies auf der Wunschliste der Dinge, die sie vor ihrem 30. Lebensjahr erledigt haben wollte. Die Möbelhauskette bewilligte darum ein Spiel mit 500 Teilnehmern – angemeldet hatten sich am Schluss 13'000.

(kle)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vernünftiger am 17.03.2015 19:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Versteckte Gefahren

    Wenn man weiss, dass solche Aufrufe Massen mobilisieren können! Das beste Versteck wohl in einem Hochregal; Überlege! Bin absolut nicht gegen fun, hier aber hört der Spass auf, es wird schlicht und einfach zu gefàhrlich und unüberschaubar. Wer trägt die Verantwortung wenn etwas passiert. Hier würde ich als Verantwortlicher klar intervenieren und ebenso verbieten lassen.

  • Robje am 17.03.2015 18:53 Report Diesen Beitrag melden

    haha

    32000 können sich auch auf einem leeren Parkplatz verstecken - jeder hinter dem andern!

  • Max Von Hintenburg am 17.03.2015 19:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Knapp daneben...

    Ich vermute mal in der Bildstrecke soll die Rede von Köttbullar sein, oder? Weil zu Kotbullar werden sie erst wenn sie ihre Reise durch meinen Verdauungstrakt gemacht haben.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • IKEA am 18.03.2015 22:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlechte idee

    Das finde ich nicht toll den wenn man unser kind nicht alleine zuhause lassen kann....was können sie noch tun in ikea ausser "versteckis" spielen wollen die kinder etwa mit den erwachsenen die Möbel anschauen ?

  • Duki am 18.03.2015 22:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ware könnte kaputt gehen

    Die haben nur angst um ihre Ware.

  • Urs p. am 18.03.2015 21:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    autsch

    jaja, das Leben ist lebensgefährlich....und es kann alles überall passieren....besser nicht bewegen....

  • Nationless am 18.03.2015 20:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Etwas strub.

    Die Idee tönt zwar einerseits witzig und originell. Auf der Anderen, frage ich mich wie kann man auf so eine abstruse Idee kommen. Eher käme ich auf die Idee in der Ikea zu übernachten, eine Homeparty zu schmeißen. Wobei Beides gehört sich nicht dort. Die Ikea ist dazu da um in einer Einrichtungswelt zu Wandern, erleben, bestaunen, sich zum Kauf inspirieren lassen und vor allem um Einrichtungsobjekte zu kaufen und um nichts Anderes.

  • Yves am 18.03.2015 17:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Ich finde in dem Laden meist schon meine Frau nicht mehr das reicht, da will ich nicht noch fremde suchen.