Polizeistatistik

22. März 2011 13:47; Akt: 22.03.2011 13:51 Print

Im Wallis mehr Tote in Bergen als auf Strassen

Im Wallis wurden 2010 37 Todesopfer bei Bergunfällen gezählt, während bei Verkehrsunfällen 20 Personen ums Leben kamen.

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Von den 37 Personen, die vergangenes Jahr in den Walliser Alpen tödlich verunglückten, waren rund zwei Drittel (62 Prozent) Ausländer und Ausländerinnen. 16 Prozent stammten aus dem Wallis, 22 Prozent aus der übrigen Schweiz. In der Wintersaison gab es deutlich weniger Bergtote - nämlich 10 - als im Sommer.

Auf den Strassen kamen 20 Personen ums Leben, etwas mehr als in den beiden Vorjahren, als 15 (2009) und 16 (2008) gezählt wurden. Der sinkenden Tendenz der Zahl der Strassenopfer der letzten 50 Jahre widerspreche diese Zahl aber nicht, sagte Polizeikommandant Christian Varone am Dienstag in Sitten vor den Medien.

Rückläufig blieb die Zahl der Verkehrsunfälle, 2010 wurden deren 949 gezählt. Gleichzeitig nahm die Zahl der immatrikulierten Fahrzeuge um 8000 auf 268 000 zu.

(sda)