«Hoffentlich zum letzten Mal»

19. November 2009 06:38; Akt: 19.11.2009 07:56 Print

Japanische Walfängerflotte sticht in See

Mehrere japanische Schiffe sind heute zur neuen Jagdsaison auf Wale ausgelaufen. Sie werden wie alljährlich rund fünf Monate unterwegs sein, um in der Nähe der Antarktis mehrere hundert der grossen Meeressäuger zu erlegen.

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Das japanische Walfangschiff Nisshin Maru im westjapanischen Hafen von Innoshima. (Bild: Greenpeace Japan/AFP).

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Wie die Umweltschutzorganisation Greenpeace mitteilte, lichteten im westjapanischen Hafen Innoshim die Schiffe «Nisshin Maru», «Yushin Maru 2» und «Yushin Maru 3» die Anker. Greenpeace kritisierte das Auslaufen der Schiffe und äusserte die Hoffnung, der diesjährige Walfang werde «der letzte» sein.

Subventionierter Walfang

Japan ist einer der wenigen Staaten, in denen die Jagd auf Wale noch zulässig ist. Der Walfang wird mit umgerechnet rund sechs Millionen Euro vom japanischen Staat bezuschusst.

Er erfolgt auf der Grundlage einer Klausel der internationalen Walfangkommission, nach der die Jagd auf die Meeressäuger für «wissenschaftliche Zwecke» zulässig ist. Allerdings ist es in Japan kein Geheimnis, dass die Wale anschliessend zum Verzehr freigegeben werden.

Gewalttätige Auseinandersetzungen mit Tierschützern

Tierschützer wie die Organisation «Sea Sheperd» leisten aktiven Widerstand gegen den Walfang. Dabei gab es in den vergangenen Jahren wiederholt gewalttätige Auseinandersetzungen mit den japanischen Walfängern.

Im vergangenen Jahr erbeuteten die japanischen Schiffe 680 Wale, in den Vorjahren waren es 800 bis 900. Der Nährwert der Wale ist umstritten, allerdings gibt es Japaner, die am Verzehr von Walfleisch hängen, weil Wale nach dem Zweiten Weltkrieg die einzige erschwingliche Fleischsorte waren.

(sda)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zarathustra am 19.11.2009 08:07 Report Diesen Beitrag melden

    walfett ist gut für lampenöl und seife!

    Wen interessieren denn schon ein paar übergewichtige monsterfische. hunger ist eins der grössten probleme auf der welt, welches es zu bekämpfen gibt. logisch bleibt da jemand auf der strecke. lieber eine ganze walspezies als nur ein einziger mensch!!!!

    einklappen einklappen
  • Tanja Perterson am 19.11.2009 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Stoppt endlich ALLE Tierquälereien

    Wann werden die Menschen endlich vernünftig und hören mit diesen unsinnigen Tierquälereien wie Walfang, "Pelzzüchtung" usw. auf?

  • Ben am 19.11.2009 09:01 Report Diesen Beitrag melden

    Unverständlich

    Wie kann die Welt das nur zulassen? Wieso hält niemand dagegen und verhindert diese Schlachterei? Die ganze Welt redet von Klimaerwärmung, Abgasen und Atomkraft. Wer denkt an die bedrohten Tierarten? Oder den Amazonas? Niemand. Weil wir uns ja jetzt um das Klima kümmern müssen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Beno am 07.01.2010 22:36 Report Diesen Beitrag melden

    Sir

    Naja Walfang ist nichts schlimmes. Das stärkste Lebewesen überlebt. Und apropo schweinegrippe sie rafft nur einen Bruchteil der Menschen dahin gegensatz zur richtigen Grippe die fleissige Arbeit macht.

  • Robert Breitenmoser am 06.01.2010 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    Walfang

    Wenn ich das so lese würde ich diese Japanischen Walfängerschiffe ohne Warnung mit einem Toropedo abschiessen. Sollen selber schauen wie sie überleben.

  • Fritz am 19.11.2009 16:36 Report Diesen Beitrag melden

    Meier

    Irgendwann wird sich die Natur an uns Menschen rächen...Die Schweinegrippe ist nur der Anfang....

  • reto rohner am 19.11.2009 16:23 Report Diesen Beitrag melden

    ESSEN

    wahl fang ist nicht alles japaner udn die sorten china unsw essen affen alles was fleisch hat katzen und hunde kann man selber auswehlen im restorant .... lust auf ein pudel oder pitbull menu ?

  • Philippe am 19.11.2009 15:26 Report Diesen Beitrag melden

    Ab heute Vegetarier!

    Jetz reichts! Das ist eine Sauerei! Ab heute esse ich zunehmend weniger Fleisch und setze mir das Ziel am 1. Januar Vegetarier zu sein. Ich fühle mich mit schuldig, dass Tiere leiden um verearbeitet zu werden. Alleine kann ich nichts vewirken, aber je mehr Menschen meiner Idee nachgehen, desto besser wird die Welt