Rote Liste

03. Juni 2015 14:56; Akt: 03.06.2015 15:02 Print

Jede zweite Brutvogelart vom Aussterben bedroht

Verlust des Lebensraums und Klimawandel: Die Liste der gefährdeten Vögel in der Schweiz ist gross. Mit einer gezielte Artenförderung könnte den Tieren geholfen werden.

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Vom Aussterben bedroht: eine Turteltaube sitzt bei strömendem Regen auf einer Telefonleitung (Bild: Keystone/Petr Eret/Archivbild)

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Gemäss einer Mitteilung des Schweizer Vogelschutzes/BirdLife Schweiz und der Vogelwarte Sempach vom Mittwoch gibt es in Europa 533 Vogelarten. 67 von diesen sind vom Aussterben bedroht, 32 weitere potenziell gefährdet. Das sind 19 Prozent aller Arten.

In der Schweiz, wo es rund 200 Brutvogelarten gibt, ist dieser Wert mit 55 Prozent deutlich höher. Hauptsächliche Gefährdungsarten seien der Lebensraumverlust und der Klimawandel, schreiben Vogelschutz und Vogelwarte.

Kiebitz, Turteltaube oder Wiesenpieper

14 der europaweit bedrohten Arten brüten auch in der Schweiz. Es handelt sich um Vögel wie den Kiebitz, die Turteltaube oder den Wiesenpieper, deren Lebensräume bedroht sind, oder das Alpenschneehuhn und das Steinhuhn, die unter dem Klimawandel leiden.

Die beiden Vogelschutzorganisationen sprechen sich deshalb für eine gezielte Artenförderung aus. Seit 2004, als die letzte Rote Liste erstellt worden sei, konnten europaweit 20 damals gefährdete Arten von der Roten Liste gestrichen werden. Den meisten hätten mit Artenförderungsprogrammen geholfen werden können.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Seppi am 03.06.2015 15:42 Report Diesen Beitrag melden

    Jeder einzelne

    Ständiger Wachstum auf einem begrenzten Planeten kann schlussendlich nur das Ende bedeuten. Der Mensch zerstört soviel. Aber wir müssen uns auch selber an der Nase nehmen. Denn wir sind die Endkonsumenten. Jeder kann zu einer Verbesserung beitragen, indem er selber das beste draus macht. Viele einzelne sind schlussendlich die Masse!

  • Thomas Bächler am 03.06.2015 15:34 Report Diesen Beitrag melden

    bald 9 Millionen

    immer mehr Menschen, immer weniger Natur, auch die Grünen wollen das so... Jetzt sagt dann sicher irgendjemand, wir müssen nur näher zusammenrücken und verdichtet bauen, das löse alle Probleme

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  • MaryJane am 03.06.2015 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Wann hört das endlich auf

    Wir zerstören einfach alles. Eines Tages werden wir dafür büssen. Einfach traurig. Frage mich immernoch was für ein Nutzen der Mensch für die Erde hat. Und wieso wir überhaupt hier leben dürfen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Di Dago am 04.06.2015 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Tja wenn man

    Gift wie, Barium, Strontium, Aluminium und Schwefeldioxid via Flugzeugabgasen in der Atmosphäre versprüht, ist das auch kein Wunder, oder?!

  • Realist am 04.06.2015 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Uns braucht es nicht!

    Sind wir doch ehrlich..... Wir Menschen sind das schlimmste auf der Erde. Eigentlich braucht es uns gar nicht. Die Natur wäre sicher dankbar. Wir verschmutzen nur die Seen, Meere, Boden und die Luft!

  • U.Baumann am 04.06.2015 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    Nur weiter so...

    Lasst es weiter Barium und Aluminium vom Himmel regnen damit auch wirklich alle Vogelarten aussterben! Und wenn wir schon dabei sind, gebt Syngenta und Monsanto endlich freie Hand ihre Gifte und Gentechnisch verändertes Saatgut auf alle Äcker der Welt zu bringen- damit endlich auch alle Bienen aussterben. .. Ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen und Paradiesisches vorstellen. .. oh wie schön!!!

    • Di Dago am 04.06.2015 13:02 Report Diesen Beitrag melden

      Ich habe mir schon

      oft überlegt ob und wie man die Genfelder von Syngenta im Aargau abfackeln kann, ohne erwischt zu werden. Habe aber keine Lösung gefunden, da die Polizei, die Erfüllungsgehilfen dieser Giftmischer sind!

    • Johannes am 04.06.2015 14:28 Report Diesen Beitrag melden

      Gen Mais

      Herr Baumann,Habe gelesen,Monsanto produziert einen Spermazid Gen Mais.Wird in Afrika im Moment getestet.Humane Reduktion der Ueberbev.

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  • Samuel Wirth am 04.06.2015 11:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich liebe Katzen, aber ............

    Hunde müssen 4 Monate an die Leine. Warum müssen Katzen nicht 4 Monate drinnen gehalten werden? Damit wäre eines der Hauptprobleme gelöst!

    • Sibyl am 04.06.2015 12:11 Report Diesen Beitrag melden

      Feuerwerk verbieten

      Tagsüber währen der Brutzeit genügt! Aber nehmen wir uns mal selbst an der Nase! Zum Beispiel Feuerwerk verbieten, denn am ersten August z.b. sterben tausende von Vögeln!! Und den Garten etwas wild lassen, nicht immer alles so sauber, und Biogärtnern, beim bauen an Tiere denken usw.

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  • Hubie am 04.06.2015 10:58 Report Diesen Beitrag melden

    Wildgarten

    Hm, bei uns auf dem Areal vermehren sich die Turteltauben als würde es kein Morgen geben. Katzen gibt es hier auch unendlich viele, scheint die Vögel nicht zu stören. Im Gegenteil, hier ist das reinste Vogelparadies. Ich denke es würde schon helfen heimische Wildpflanzen anstelle von Bambus, Banane und co. anzupflanzen...