Mexiko

29. März 2011 07:23; Akt: 29.03.2011 07:33 Print

Jetzt töten die Tempelritter

Mehr Tote, ein neues Drogenkartell in Michoacan: Der Drogenkrieg in Mexiko bleibt gefährlich.

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In diesem Auto in Cuernavaca wurden sieben Leichen gefunden, darunter auch Juan Francisco Sicilia, der Sohn des mexikanischen Schriftstellers und Journalisten Javier Sicilia. (Bild: Reuters)

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Dem Drogenkrieg in Mexiko sind mindestens 15 weitere Menschen zum Opfer gefallen. In der Nähe der Stadt Apatzingan im Staat Michoacan wurden die Leichen von zwei Männern entdeckt, die offenbar von Mitgliedern eines neuen Drogenkartells mit dem Namen Tempelritter getötet worden waren.

Die Gruppe hatte kürzlich angekündigt, an den Platz des geschwächten Kartells La Familia zu treten und die Drogengeschäfte in Michoacan zu übernehmen. «Die Tempelritter werden nicht erlauben, dass Mörder unschuldige Menschen tötet», hiess es in einer Nachricht, die die Ermittler bei den beiden Leichen entdeckten.

Schüsse in Monterrey

Bei einer Schiesserei zwischen rivalisierenden Kartellen in der Stadt Monterrey wurden nach Angaben der Polizei zwei Menschen getötet. Drei weitere Personen seien dabei verletzt worden.

Bei einem Feuergefecht in der Stadt Nuevo Laredo wurden unterdessen vier mutmassliche Drogenhändler getötet. Sie hätten am Montag eine Patrouille angegriffen, hiess es in einer Stellungnahme der mexikanischen Streitkräfte. Die Soldaten hätten daraufhin das Feuer erwidert und vier Männer getötet.

In einem Auto in der Nähe der Stadt Cuernavaca entdeckte die Polizei am Montag die Leichen von sieben Menschen.

(ap)