Transparenz

07. Juni 2011 22:50; Akt: 07.06.2011 22:38 Print

Junge greifen die alten Hasen an

BERN. Die Jungen proben den Angriff auf die Alten: Eine Koa­lition der Jungparteien von SVP, Grünen, Grünliberalen, CVP sowie einzelnen Sektionen der Jungfreisinnigen lanciert heute die Transparenz-Initia­tive.

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Für einmal prodemokratisch: Lukas Reimann. Foto: key

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Beteiligen will sich auch die Piratenpartei – und selbst Juso-Mitglieder sammeln mit, wenn auch inoffiziell. Die Initiative fordert im Kern, dass alle National- und Ständeräte offen­legen müssen, wie viel Geld sie für Mandate in Vorständen oder Verwaltungs­räten erhalten. Wer lügt, wird aus ­allen Kommissionen ausgeschlossen. Zudem soll öffentlich gemacht werden, wer im Rat wie abgestimmt hat. «Die alteingesessenen Politiker, die jedes Jahr ein paar neue Mandate sammeln, müssen endlich die Karten auf den Tisch legen», fordert SVP-Nationalrat Lukas Reimann, der Vater der Initiative. Die Jungen ­haben nun bis im Dezember 2012 Zeit, die 100 000 Unterschriften zu sammeln.

(hal/20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peschä am 08.06.2011 00:05 Report Diesen Beitrag melden

    "Für einmal prodemokratisch"

    Was soll denn diese Bildunterschrift? Ich kann mich nicht erinnern, dass Reimann schon mal "antidemokratisch" gewesen wäre. "Demokratisch" sind nicht nur linke Anliegen.

    einklappen einklappen
  • Super am 14.06.2011 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    Genau so !

    Wer nichts zu verbergen hat, muss diese Initiative auch nicht fürchten. In der heutigen Zeit des Lobbyismus und des grossen Einflusses grosser Konzerne ist dies sehr wichtig für die Demokratie.

  • Stefan am 07.06.2011 23:11 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so!

    Wird Zeit dass Politiker auch bei uns Ämter offen legen müssen. Es muss mir niemand sagen dass durch ein Amt keine Abhängigkeit/Parteilichkeit besteht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Henryman am 14.06.2011 14:02 Report Diesen Beitrag melden

    Gegen Transparenz = Nicht mehr wählbar!

    Super Initiative! Unsere Volksvertreter sollen endlich Farbe bekennen und uns alle wissen lassen, welche Hand sie füttert. Dass sie nicht von Luft alleine leben ist mir klar. Aber als gewählte Volksvertreter, die in Rechtsstreitigkeiten erst noch Immunität geniessen, darf man ja erfahren, wo sie überall ein offenes Portmonaie haben. Ansonsten ist so ein Politiker für mich schlicht nicht mehr wählbar!!

  • Super am 14.06.2011 11:32 Report Diesen Beitrag melden

    Genau so !

    Wer nichts zu verbergen hat, muss diese Initiative auch nicht fürchten. In der heutigen Zeit des Lobbyismus und des grossen Einflusses grosser Konzerne ist dies sehr wichtig für die Demokratie.

  • Markus Straumann am 08.06.2011 00:08 Report Diesen Beitrag melden

    Bisschen Dampf ist gut

    Meine ( 40 Jahre alt ) Stimme habt Ihr !

  • Peschä am 08.06.2011 00:05 Report Diesen Beitrag melden

    "Für einmal prodemokratisch"

    Was soll denn diese Bildunterschrift? Ich kann mich nicht erinnern, dass Reimann schon mal "antidemokratisch" gewesen wäre. "Demokratisch" sind nicht nur linke Anliegen.

    • Jawoll am 14.06.2011 12:20 Report Diesen Beitrag melden

      Meine Stimme habt ihr auch !

      Hey! Er hat Recht. Was soll das?!!

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  • Stefan am 07.06.2011 23:11 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so!

    Wird Zeit dass Politiker auch bei uns Ämter offen legen müssen. Es muss mir niemand sagen dass durch ein Amt keine Abhängigkeit/Parteilichkeit besteht.