20. Oktober 2006 07:38; Akt: 20.10.2006 07:53 Print

Leichen geschändet und mit PVC geflickt

In New York ist eine Gruppe von Leichenbestattern ausgehoben worden, die massenweise Tote ausgeweidet und deren Organe verkauft hatte. Die geplünderten Leichen wurden dann behelfsmässig wieder zusammengeflickt.

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Auf der Anklagebank sitzen sieben Leichenbestatter. Wie der «Tages-Anzeiger»
berichtet, gehen die Behörden davon aus, dass mindestens 100 000 Leichen geschändet wurden und mit den Leichenteilen ein Gewinn von mehreren Millionen Dollar gemacht wurde.

An die Leichen gelangten die Bestatter, indem sie in mindestens drei Bestattungsunternehmen die Toten nicht wie von den Angehörigen verlangt kremierten, sondern eine Sektion durchführten.

So verfuhren sie auch mit einem prominenten Opfer. Der Körper Fernsehmoderator Alistair Cooke, der im Alter von 95 Jahren an Lungenkrebs verstorben war, wurde für die Entnahme der Knochen aufgeschnitten.

Wenn die Toten nicht kremiert werden und von den Angehörigen noch einmal gesehen werden wollten, dann flickten die Leichenschänder die Körper mit PVC-Rohren behelfsmässig wieder zusammen. Handschuhe und Sektionsbesteck entsorgten sie ebenfalls in den Leichen.