Ebay-Schnäppchen

12. April 2017 11:41; Akt: 12.04.2017 12:08 Print

Mann kauft Panzer – und findet Gold im Tank

Ein Brite hat für 30'000 Pfund einen alten russischen Panzer ersteigert. Beim Restaurieren stiess er auf Goldbarren. Doch seine Freude währte nur kurz.

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Ein russischer T-54-Panzer im Irak im Jahr 2006. (Symbolbild) (Bild: Keystone/AP/Sasa Kralj)

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Was macht man mit Goldbarren im Wert von zwei Millionen Pfund (2,5 Millionen Franken)? Diese Frage musste sich kurzzeitig der Brite Nick Mead stellen. Denn der 55-Jährige stiess ziemlich unverhofft auf den Millionenfund. Mead hatte einen alten russischen Panzer – einen T54/69 – auf Ebay ersteigert. Der Kaufpreis: 30'000 Pfund (rund 37'600 Franken).

Mit seinem Kumpel Todd Chamberlain machte er sich daran, das Ungetüm zu restaurieren. Als er den Tank des alten Dieselmotors öffnete, traute er seinen Augen nicht. Fünf Goldbarren lagen da, jeder 5,5 Kilo schwer.

Quittung von der Polizei

Mead, über den 20 Minuten bereits berichtete, sammelt alte Militärfahrzeuge. 150 Panzer, Jeeps und Laster tummeln sich auf seinem Bauernhof in Northhamptonshire. Den T54 tauschte er auf Ebay gegen einen Armee-Laster und ein fahrbares Geschütz im Wert von 30'000 Pfund. Der Brite glaubt, dass das Gold bei Plünderungen irakischer Soldaten in Kuwait während des Golfkriegs in den 90er-Jahren gestohlen wurde. «Sie müssen ein Loch in den Tank geschnitten und die Barren hineingelegt haben.»

«Wir wussten nicht, was wir machen sollten», sagte Mead der britischen Zeitung «The Sun». «Man kann nicht mit fünf Goldbarren zur Bank laufen, ohne dass einem Fragen gestellt werden.» Also rief er die Polizei. Die nahm sich der Goldbarren an – zur Analyse. Und gab Mead eine Quittung. Wie es aussieht, kann er das Gold nicht behalten. «Immerhin habe ich noch diesen wunderschönen Panzer», tröstet er sich.

Übernommen von «L'essentiel», überarbeitet von 20 Minuten.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • uwe schreiner am 12.04.2017 12:06 Report Diesen Beitrag melden

    erlich gekauft

    Er hat das gold doch gleich mit den panzer gekauft ? Wieso gehort es nicht den 'finder' (= besitzer) ?

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  • Cris am 12.04.2017 12:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fehler!

    Der grösste Fehler den der Mann gemacht hat! Er hätte besser still sein sollen und seinen neue Reichtum genissen.

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  • Krümkrüm am 12.04.2017 11:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glück, aber doch Pech gehabt

    Das gefundene Gold sollte nach so langer Zeit dem Finder gehören. Oder, falls es antik ist und in ein Museeum gehört, zumindest einen grosszügigen Finderlohn erhalten!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mr. Bull am 13.04.2017 09:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Meins !!!

    Ich bin mir sicher dass der Finder alle möglichkeiten ganz genau erforscht hat bevor er damit zur polizei gieng. Goldbarren sind halt nicht so leicht zu geld zu machen. Hätte er bargeld im Tank gefunden, hätten wir nie etwas davon gehört.

  • Bella am 13.04.2017 09:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer macht denn sowas

    Wenn das Leben mir solch ein Geschenk machen würde, wäre ich bestimmt nicht so dumm um es der Polizei zu übergeben. Verkaufen aufm Schwarzmarkt, Offshore Konto eröffnen und Tschüss , neues Leben neues Glück , Panzer dürft ihr aber haben ;)

  • bunsuwan am 13.04.2017 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Hmmm..Schweigen ist Gold!

    O kann man locker in kleine barren umschmelzen!Jetzt reiben sich einige andere die Haende ob der Knete...Koruption laesst gruessen!Ich haette nichts gesagt!Er hat das Gold ja legal mit dem Panzer erworben!

  • Fäbul am 13.04.2017 08:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Finderlohn

    250000 stehem im zu gute laut finderlohne 10%des wertes des fundstückes

  • Huber Meier am 13.04.2017 07:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sackbefehl?

    Wie mussten auch immer etwas Kleingeld dabeihaben neben der Notfallkarte. Um im Notfall telefonieren zu können. Das eine Panzerbesatzung etwas mehr Kleingeld mitnimmt verstehe ich. Für den Notfall ;-)