Studie zeigt

14. März 2012 21:57; Akt: 14.03.2012 21:49 Print

Menschen mit Bass haben mehr Macht

Eine tiefe Stimme erhöht die Chancen: Menschen mit Bass werden eher gewählt und als Chef bevorzugt.

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Der Bass, Matti Salminen, wird wohl wegen seiner Stimme von seinem Chef engagiert. (Bild: Keystone)

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Der Mensch wird durch mehr Dinge beeinflusst, als er ahnt: Bei der Wahl eines Politikers spielen nicht nur die Partei­zugehörigkeit, ideologische Gründe oder dessen charismatisches Auftreten eine Rolle. Ebenso ist die Stimmlage entscheidend – auch wenn es ­darum geht, welche Führungsperson für kompetenter gehalten wird.
Ein US-Forscherteam von der Universität von Miami, unterstützt von Politikwissenschaftlern und Biologen, hat Männern und Frauen Stimmen in verschiedenen Tonlagen vorgespielt und deren Reak­tionen ausgewertet. Dies berichtet Spiegel online unter Berufung auf das Wissenschaftsmagazin «Proceedings of Royal Society B».

Tiefere Stimmen sprechen für Dominanz

Zunächst liessen die Forscher 17 Frauen und 10 Männer diesen Satz sprechen: «Ich bitte dich dringend, mich zu wählen.» Die Aufnahme spielten sie dann insgesamt 170 Männern und Frauen vor, zusätzlich wurde die Stimmlage jeweils elektronisch erhöht oder gesenkt. Das Ergebnis war eindeutig: Die tiefere Stimme wurde stets bevorzugt – egal, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelte. Die Forscher erklären das Resultat damit, dass die tieferen Frequenzen mit Faktoren wie Stärke und Dominanz verbunden werden.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Besserwisser am 15.03.2012 01:47 Report Diesen Beitrag melden

    Und was ist daran neu?

    Das lernt man sogar in jedem Sprech- und Schauspielkinderkurs und ist etwa so alt und verbreitet wie das Milgram Experiment. Ich hoffe doch hier wird eine alte Studie zitiert, sonst wäre hier Geld für nichts verschleudert worden. Meines Wissens ist das auch längst erklärt, nämlich damit, dass hohe Stimmen unruhig sind und Tiefe Stimmen ruhig. Man glaubt logischerweise eher der bedachten Stimme und hört auch lieber zu, als einer unsicheren, hektischen, ängstlichen Person. Alles simpel und mit ein Wenig Überlegen auch ohne Studie erkennbar.

  • k. ritiker am 15.03.2012 07:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    soso

    nur würde man nie jemanden rein der stimmehalber wählen. das auge wählt mit. ;)

Die neusten Leser-Kommentare

  • k. ritiker am 15.03.2012 07:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    soso

    nur würde man nie jemanden rein der stimmehalber wählen. das auge wählt mit. ;)

  • Besserwisser am 15.03.2012 01:47 Report Diesen Beitrag melden

    Und was ist daran neu?

    Das lernt man sogar in jedem Sprech- und Schauspielkinderkurs und ist etwa so alt und verbreitet wie das Milgram Experiment. Ich hoffe doch hier wird eine alte Studie zitiert, sonst wäre hier Geld für nichts verschleudert worden. Meines Wissens ist das auch längst erklärt, nämlich damit, dass hohe Stimmen unruhig sind und Tiefe Stimmen ruhig. Man glaubt logischerweise eher der bedachten Stimme und hört auch lieber zu, als einer unsicheren, hektischen, ängstlichen Person. Alles simpel und mit ein Wenig Überlegen auch ohne Studie erkennbar.