Gut gewettet

10. März 2011 17:39; Akt: 10.03.2011 18:00 Print

Mit zwei Pfund Wetteinsatz zum Millionär

Er kam, sah und siegte: Aus Zufall und Spass setzte Steve Whiteley zwei britische Pfund bei einer Pferderennwette ein. Seither ist er um 1.4 Millionen Pfund reicher.

Der frischgebackene Millionär im Intrview. (Quelle: APTN Video)
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Es gibt Leute, die fast ein Leben lang Lottoscheine ausfüllen oder kein Geld für Wetten oder Glücksspiele scheuen. Bei den Meisten bleibt es jedoch, längerfristig gesehen, bei einem kostspieligen Traum vom grossen Geld. Dann gibt es Leute wie Steve Whiteley: Er knackte mit einem bescheidenen Wetteinsatz von zwei britischen Pfund einen 1.4 Millionen Pfund schweren Jackpot.

Der 61-Jährige aus der Kleinstadt North Tawton im Südwesten Grossbritanniens verdient seine Brötchen als Heizungsinstallateur und hat ab und an kleinere Geldsorgen, wie sie wohl jeder Normalverdienende aus der Mittelschicht kennt. Bis vor Kurzem.

Wegen Gratiseintritt gewettet

Der Brite dachte sich nicht viel dabei, als er vergangenen Mittwoch ein Pferderennen in Exeter besuchte. Er setzte umgerechnet etwa drei Schweizer Franken auf sieben verschiedene Rennpferde. Alle sieben überquerten die Ziellinie – und machten Whiteley um 1.4 Millionen britische Pfund (rund zwei Millionen Franken) reicher.

Der Gratiseintritt ans Rennen sei der einzige Grund gewesen, weshalb er den Batzen für die Wette ausgegeben hatte, verriet Whiteley gegenüber AP. Zudem sei er kein regelmässiger Besucher von Pferderennen und kenne sich in diesem Sport fast nicht aus.

Vom Verlierer-Ross und lustigen Namen

Das Tüpfelchen auf dem i bildete sein siebter und letzter Tipp, wobei er auf das Verlierer-Pferd «Lupita» setzte: Es konnte sich an besagtem Tag zum ersten Mal seit 28 verlorenen Rennen in Folge gegen seine Kontrahenten durchsetzen. «Keine Ahnung, warum ich auf dieses Pferd gesetzt habe,» sagt Whiteley zu seinem risikoreichen Wetteinsatz.

Die anderen Rösser habe er rein willkürlich aufgrund ihrer Namen gewählt: «Shaking Hands» («Händeschütteln»), Black Phantom («Schwarzes Phantom»), «Ammunition («Munition»), «Semi-Colon» («Strich-Punkt»), Mr. Bennet und Lundy Sky hiessen seine vierhufigen Glücksbringer. Whiteley kann es noch immer nicht fassen: «Das passiert Menschen wie mir doch nicht», so der frischgebackene Millionär im obigen Video.

(dga)