Professor Splash

18. März 2011 12:14; Akt: 18.03.2011 13:44 Print

Nach 25 Jahren immer noch ein Rekordbrecher

Er hat seinen eigenen Rekord gebrochen: Darren Taylor stürzte sich aus 11 Metern in die Tiefe. Die Bauchlandung endete in einem knapp gefüllten Planschbecken.

Professor Splash springt in Trondheim in ein aufblasbares Kinderbecken - und bricht damit seinen eigenen Rekord. (Quelle: Youtube)
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Wer schon mal auf dem 10-Meter-Turm im Schwimmbad stand, weiss: Das ist ganz schön hoch. Jetzt stellen Sie sich einmal vor, unten wäre kein grosser Pool, sondern nur ein aufblasbares Kinderplanschbecken...

Darren Taylor ist dennoch gesprungen. Damit hat er alias Professor Splash einen neuen Rekord gebrochen, und zwar seinen eigenen. 2008 sprang er in seiner Heimat Colorado aus 10,7 Metern in die Tiefe. Im norwegischen Trondheim stand der Sprungturm noch 30 Zentimeter höher, und Taylor stürzte sich aus 11 Metern in ein Becken, in dem das Wasser gerade mal 30,5 Zentimeter hoch stand.

Im Eiswasser ist es einfacher

Während der Taucher in der Badehose auf den Turm kletterte, blickte das Publikum in Winterjacken und Mützen in die Höhe. Die skandinavische Kälte war in diesem Falle aber von Vorteil. Es sei ihm am liebsten, wenn das Wasser so nahe am Gefrierpunkt wie möglich sei, schreibt die «Daily Mail». Die Dichte des eiskalten Wassers helfe nämlich, den Fall abzubremsen. Und: Es spritzt. Tatsächlich war nach dem Stunt nicht mehr viel Wasser im Becken übrig.

Taylor hat 25 Jahre Erfahrung auf dem Buckel, und mit seinen Sprüngen schon viele Rekorde gebrochen. Wenn das Becken unten etwas grösser ist als das Kinderbecken in Trondheim, springt er auch mal aus 25 Metern. Und obwohl er mit seiner Bauchlande-Technik jeden Sprung schaffe, werde es nicht einfacher, gesteht der doch schon etwas in die Jahre gekommene Professor Splash gegenüber der «Daily Mail».

(fvo)