Massenmord von Utøya

22. August 2017 10:07; Akt: 22.08.2017 10:59 Print

Netflix plant Film über Terroristen Breivik

Der US-Streamingdienst hat sich die Rechte für den Stoff rund um die Anschläge des Massenmörders Anders Behring Breivik gesichert. Die Dreharbeiten sollen schon im Herbst starten.

Bildstrecke im Grossformat »
Bei Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utøya im Juli 2011 hatte der rechtsextreme Norweger Anders Behring Breivik 77 Menschen getötet. (15. März 2016) Das Massaker fand im Juli 2011 statt: Blumen und Kerzen für die Opfer. Erschöpfte Einsatzkräfte: Polizisten nach der Verhaftung des Attentäters auf der norwegischen Ferieninsel. (24. Juli 2011) Das Luftbild zeigt nach Angaben der Polizei den mutmasslichen Attentäter während des Massakers auf der Insel Utøya. (22. Juli 2011) Offenbar hatte die Polizei Schwierigkeiten, die Insel nach dem ersten Notruf zu erreichen: Anlegestelle der Insel Utøya. (24. Juli 2011) Bange Momente der Angst: Jugendliche beobachten die Spezialeinheiten, die den Attentäter zu fassen versuchen. (22. Juli 2011) Rettungskräfte bergen Leichen auf der Insel Utøya. (23. Juli 2011) Dutzende Retter stehen bereit: Beim Attentat auf der Insel Utøya sind über 80 meist Jugendliche ums Leben gekommen. (23. Juli 2011) Am Tag nach dem Terrorakt: Rettungskräfte begutachten die Insel Utøya. (23. Juli 2011) Norwegens Premierminister Jens Stollenberg tröstet Angehörige, die beim Massaker Kinder verloren haben. (23. Juli 2011) Am Tag nach den Anschlägen kam es zu einer zweiten Festnahme: Der junge Mann hielt sich mit einem Messer bei dem Hotel auf, wo Ministerpräsident Stoltenberg zu Überlebenden und Angehörigen sprechen sollte. (23. Juli 2011) Trost nach dem Schrecken: Eine Notärztin mit einer Überlebenden und ihren Angehörigen in der Nähe der Insel Utøya. (23. Juli 2011) Die zugedeckten Körper von Opfern des Attentats auf der Insel Utøya. (23. Juli 2011) Es hätte ein friedlicher Anlass für politisch interessierte junge Menschen werden sollen: Flugaufnahmen des Zeltlagers. (22. Juli 2011) Kurz vor dem Anschlag: Der norwegische Aussenminister Jonas Gahr Store sitzt zusammen mit anderen Gästen auf einer Wiese der Insel Utøya. (22. Juli 2011) Da ahnte noch niemand etwas: Der norwegische Aussenminister spricht vor den Besuchern des Jugendcamps. (22. Juli 2011) Hier geschah der Anschlag: Die norwegische Insel Utøya.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Netflix und der britische Regisseur Paul Greengrass planen einen Film über die Anschläge des norwegischen Massenmörders Anders Behring Breivik. Wie die Kinoportale «Variety» und «Deadline.com» am Montag berichteten, konnte sich der US-Streamingdienst die Produktionsrechte für den brisanten Stoff sichern.

Bei Anschlägen in Oslo und auf der Insel Utøya im Juli 2011 hatte der rechtsextreme Norweger 77 Menschen getötet, darunter viele Kinder und Jugendliche. Dafür war er zu 21 Jahren Haft mit anschliessender Sicherheitsverwahrung verurteilt worden.

Start schon im Herbst

Greengrass, der mit Matt Damon drei Filme der «Bourne»-Reihe drehte, ist auch für den Tatsachen-Thriller «Captain Phillips», den Flugterror-Film «Flug 93» und das Nordirland-Drama «Bloody Sunday» bekannt.

Nach Angaben von «Deadline.com» will Greengrass noch in diesem Herbst in Norwegen drehen. Die Hollywood-Produzenten Scott Rudin («Captain Phillips», «Steve Jobs») und Greg Goodman («Jason Bourne») wirken ebenfalls mit.

(sda)