Nicht schmeichelhaft

17. Mai 2012 11:02; Akt: 17.05.2012 11:17 Print

Neuer Premier lässt arabische Presse erröten

Der französische Premierministers Jean-Marc Ayrault bringt die Araber bereits jetzt ins Schwitzen. Nein, seine Politik ist es nicht, sondern sein auf Arabisch geschriebener Namen.

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Der neue französische Premierministers Jean-Marc Ayrault bereitet der arabischen Presse Kopfzerbrechen. (Bild: AFP)

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Die Transkription des Namens des neuen französischen Premierministers Jean-Marc Ayrault hat der arabischen Presse Kopfzerbrechen bereitet. Die arabische Umschrift der geläufigen französischen Aussprache «Aïro» bedeutet nämlich umgangssprachlich in vielen arabischen Ländern «Penis».

Um nun falsche Assoziationen zu vermeiden, suchten zahlreiche Journalisten nach einer alternativen Transkription, die jede Verwechslung ausschliesst. Manche Medien gaben seinen Namen daher als Aro wieder, andere fügten ein H an den Anfang oder schrieben ihn mit den beiden eigentlich stummen Konsonanten am Ende.

Um jedes weitere Missverständnis zu vermeiden, gab das französische Aussenministerium schliesslich eine Erklärung an die arabische Presse heraus. Demnach sollen gemäss der offiziellen Transkription von Ayraults Namen auch im Arabischen alle Buchstaben aus dem Französischen übertragen werden.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • andy am 17.05.2012 21:47 Report Diesen Beitrag melden

    Verbieten

    Ein Typ mit dem Nachnamen "Penis" kommt ins Fernsehen und in Indonesien wird unterdessen Lady-Gaga-Konzert wird verboten...

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  • H.G. am 18.05.2012 16:22 Report Diesen Beitrag melden

    dumm gelaufen

    wäre diese wortkollision in der enlischen sprache passiert, so würde in den amerikanischen nachrichten fortan ein unaufhörliches gepiepse losgehen. schätze im vergleich dazu sind die araber schon richtig tolerant!

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  • Peter am 17.05.2012 21:37 Report Diesen Beitrag melden

    Der kleine Prinz

    Na und, wie viele heissen im angelsächsischen Raum Dick?

Die neusten Leser-Kommentare

  • H.G. am 18.05.2012 16:22 Report Diesen Beitrag melden

    dumm gelaufen

    wäre diese wortkollision in der enlischen sprache passiert, so würde in den amerikanischen nachrichten fortan ein unaufhörliches gepiepse losgehen. schätze im vergleich dazu sind die araber schon richtig tolerant!

    • Markus Weber am 18.05.2012 17:31 Report Diesen Beitrag melden

      Die Einsilbigkeit prüder Zeitgenossen

      Gut möglich. Umgekehrt gilt es aber auch zu berichten, dass in eben dieen USA nach meinem Kenntnisstand weitestgehend unbescholtene Männer zum Beispiel der seit seiner Geburt Richard Anthony geheissene Filmproduzent Herr Wolf im Abspann zu Criminal Intent nur als "Dick" durchgeht. Darunter tun sie's einfach nicht mehr die Amis. Tja, wer gedanklich permanent bei der nächsten nicht gehabten Orgie verweilt, kann sich in Logorrhoe oder in Einsilbigkeit flüchten.

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  • Die Lösung ist... am 18.05.2012 12:27 Report Diesen Beitrag melden

    Da gibt's nur eine Möglichkeit

    Ayrault muss nun unbedingt seinen Namen ändern. Denkt doch mal an die armen arabisch sprechenden Leute. Die wollen doch nicht mit so schlimmen Wörtern wie Penis konfrontiert werden.

  • Lu Stig am 18.05.2012 08:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oder auch orte!!

    Da haben die Engländer auch freude: Young Boys in Wankdorf!!

  • Eid-genosse am 18.05.2012 07:56 Report Diesen Beitrag melden

    Realität

    Schön wenn man nur solche Sorgen hat.

    • Michel am 18.05.2012 12:52 Report Diesen Beitrag melden

      Blöd

      Solche Kommentare sind einfach nur dumm. Jeder liesst die Nachrichten, und dann gibts immer einer der Schreibt "schön wenn das unsere grössten Sorgen sind". Sollen die Zeitungen nur noch über Gewalt und Tod berichten oder was?

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  • Rudi Fudi am 18.05.2012 07:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    salam aleikum

    Wir hatten in den 70er einen Moderator namens "Rüdiger Vogler". Die arabische Welt sollte sich über wichtigere Sachen den Kopf zerbrechen -Stoff dazu haben die genug