Flugzeugabsturz im Wallis

12. Februar 2011 12:00; Akt: 12.02.2011 12:00 Print

Opfer stammen aus Frankreich

Einen Tag nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs im Wallis ist die formelle Identifikation noch im Gange. Alle Opfer waren französische Staatsangehörige.

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Wie die Polizei am Samstag bekanntgab, handelt es sich beim den Opfern um einen 41 Jahre alten Mann, eine 42-jährige Frau, ein 15-jähriges Mädchen und einen 11-jährigen Bub. Sie stammten aus Frankreich. Auch der Pilot war französischer Staatsangehöriger. Der 58-Jährige lebte in der Schweiz.

Der Pilot flog mit dem Kleinflugzeug von Genf ab und landete in Lausanne um seine vier Passagiere an Bord zu nehmen. Sie beabsichtigten einen Alpenrundflug zu machen und dann auf dem Flugplatz in Sitten zu landen. Die Maschine prallte jedoch auf einer Höhe von 3000 Metern ins Gelände. Über die genaue Absturzursache hat die Polizei noch keine Anhaltspunkte.

Die Experten des Büros für Flugunfalluntersuchungen (BFU) begaben sich am Samtagmorgen erneut auf die Absturzstelle, um das Flugzeugwrack zu bergen und ihre Ermittlungen weiterzuführen. Die Feuerwehr von Val d'Anniviers wurde ebenfalls für Sicherheitsaufgaben aufgeboten, weil durch den Austritt von Kerosin Brandgefahr besteht.

Wie immer in solchen Fällen ist das Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) mit seinen Spezialisten an der Arbeit. Die entsprechenden Berichte werden jeweils erst Monate nach dem Unfall publiziert.

(sda)