US-Ermittler

24. Juni 2014 21:40; Akt: 24.06.2014 23:24 Print

Pilot schuld an Air-Asiana-Bruchlandung

Für die US-Ermittler des Asiana-Unglücks ist klar, Fehler der Piloten haben zur Bruchlandung der Boeing 777 in San Francisco geführt. Bei dem Unfall gab es drei Tote.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

US-Ermittler haben die Piloten für die Bruchlandung eines Air-Asiana-Flugs mit drei Toten im vergangenen Jahr verantwortlich gemacht. Fehler der Piloten hätten zu dem Unglück in San Francisco geführt, teilte die US-Transportsicherheitsbehörde am Dienstag nach Abschluss ihrer Untersuchung mit. Zuvor hatte der fünfköpfige Vorstand über die wahrscheinliche Ursache des Unfalls beraten.

Die Piloten von dem Asiana Airlines Flug 214 seien sich nicht klar darüber gewesen, wie schnell das Flugzeug tatsächlich unterwegs war. Den Landeanflug flogen sie daraufhin viel zu tief und zu langsam. Die südkoreanische Besatzung habe sich zu sehr auf die automatisierten Systeme des Flugzeugs verlassen, ohne sie vollständig zu verstehen, sagte der Vorsitzende der Behörde, Chris Hart.

Das Flugzeug mit 307 Menschen an Bord streifte am 6. Juni 2013 kurz vor der Landung eine Mauer, wodurch das Heck abgerissen wurde. Der Rest des Flugzeugs kam auf der Rollbahn ins Schleudern. Als es stoppte, brach ein Feuer aus. Drei chinesische Jugendliche, die im hinteren Teil des Flugzeugs waren, kamen ums Leben, als sie nach draussen geschleudert wurden. Eines der Mädchen überlebte die Bruchlandung, wurde aber von einem Rettungsfahrzeug überfahren. Fast 200 Menschen wurden verletzt.

(sda)