Sex-Unfall

29. Juni 2017 23:03; Akt: 29.06.2017 23:03 Print

Plötzlich war der Analplug verschwunden

Emily Georgia (20) hatte noch nie ein Sex-Spielzeug ausprobiert. Der Versuch endete im Spital.

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«Wir hatten eine wilde Nacht und wollten das Sex-Spielzeug ausprobieren», erzählt Emily Georgia britischen Medien. Als der Analplug aus Stahl dann aber plötzlich verschwand, wurde aus verspieltem Vergnügen schmerzhafter Ernst. Ihr Freund habe in der Auf- und Erregung «das Ende auch noch reingedrückt», so die 20-Jährige aus der Kleinstadt East Preston in West Sussex.

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Zunächst hätten die beiden selbst versucht, das Teil zu entfernen. Als dies nicht klappte und Emily zunehmend panisch wurde, entschloss sie sich, ins Spital zu fahren. «Mir war das Ganze so peinlich, dass ich am Empfang nach Stift und Papier verlangte und aufschrieb, was passiert war. Ich konnte nicht darüber reden.»

«Habe nicht begriffen, wie gefährlich es war»

Die Dame am Empfang habe ihr dann aber erklärt, dass sie sich nicht zu schämen brauche, weil «das öfter passiert, als man denkt». Ausserdem habe sie schon von viel Schlimmerem gehört.

Der Befund der Ärzte war dann doch ein Schock für Emily. Sie nahm an, dass es gelingen würde, den Plug ohne Operation herauszuholen. «Aber als ich das Röntgenbild sah, habe ich begriffen, dass das nicht gehen und wie gefährlich es sein würde.»

Das zehn Zentimeter lange Spielzeug steckte so tief im Darm der jungen Frau, dass sich die Ärzte erst nicht sicher waren, ob sie es überhaupt rektal entfernen könnten – oder ob sie dazu einen Teil des Darms würden entfernen müssen. In dem Fall hätte Emily mindestens sechs Monate einen Kolostomiebeutel mit sich herumtragen müssen. «Natürlich war ich am Boden zerstört, als das Wort Kolostomiebeutel fiel – ich bin erst 20! Ich hatte noch nie so viel Angst.»

«Nicht so peinlich, wie es scheint»

Erschwerend kam hinzu, dass der Plug an einem Ende mit einem falschen Diamanten ausgestattet war. «Die Ärzte waren besorgt, dass der Stein meinen Darm verletzen könnte, was lebensgefährlich sein kann», so Emily.

Die Befürchtungen sollten sich nicht bestätigen, die Operation, bei der die Ärzte eine Mikrokamera benutzten, verlief erfolgreich. Emily erhielt den entfernten Plug sogar wieder zurück – als Andenken.

«Gerät man in so eine Lage», so die junge Britin, «und kann sich nicht selbst helfen, sollte man möglichst schnell ein Spital aufsuchen. Es ist nicht so peinlich, wie es scheint, und die Leute im Krankenhaus haben schon sehr viele Dinge gesehen und erlebt.»

Das Spitalpersonal habe sich nicht lustig gemacht und ihr keine Sekunde lang ein komisches Gefühl gegeben. «Auch deswegen fällt es mir jetzt leicht, über diesen Unfall zu sprechen. Ich will andere ermutigen, sich nicht zu schämen.»


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(gux)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • pater007 am 30.06.2017 05:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Peinlich ist sie selbst

    Und weil es ihr so peinlich war, ging sie damit zur Presse. Inkl. Name und Foto....

  • Michas am 30.06.2017 06:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verwundert!

    Wer geht mit so einer Geschichte zur Presse?

  • Treki am 30.06.2017 03:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und sowas

    Muss man natürlich den Medien erzählen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Travelin am 02.07.2017 08:52 Report Diesen Beitrag melden

    Fake News

    Für mich nicht glaubhaft. Das kleine Ding kommt von selber raus, beim nächstest Stuhlgang. Dann soll es noch peinlich sein und mit Fotos zu den Medien? Eher konstruiert.

  • Bixx am 01.07.2017 09:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zurich

    Habe in zurich mal ein mann mit eine flasche heiniken geröngt, peinlich :-)

  • carmen am 30.06.2017 19:32 Report Diesen Beitrag melden

    sie konnte nicht darüber reden...

    ...weil es ihr zu peinlich war, hat es deshalb lieber gleich schriftlich für die gesamte nachwelt verfasst und die presse informiert :D...

  • michi am 30.06.2017 19:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Arztgeheimnis? 

    Vielleicht konnten die Ärzte sich nicht ans Arztgeheimnis halten? Bei dieser Geschichte wohl schwer :-)

    • Bartli am 30.06.2017 20:43 Report Diesen Beitrag melden

      Löscht einem ab

      Den Arzt kann man vom Arztgeheimnis entbinden und das haben sie wohl auch getan. Wurden wahrscheinlich auch gebeten, dass dies in der Presse kommt. Was sich die heutigen Frauen alles unten reinschieben ist behämmert. Ein Balken wäre eigentlich angebracht. Aber eben, keine Qäntchen Scham besteht mehr, so sexualisiert wurden die Jungen. Was geht das die Masse an.

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  • Snooker am 30.06.2017 18:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was bringt das

    So weit sind wir heute schon das solche Berichte in der Zeitung stehen.

    • ElmoMcElroy am 30.06.2017 19:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Snooker

      welcome to our world

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