Österreich

18. Februar 2019 21:04; Akt: 18.02.2019 21:04 Print

Porsche-Fahrer rast mit 215 km/h zu Heiratsantrag

Eine Zivilstreife konnte ihn stoppen, bevor es zu einem Unglück kam. Der Raser hatte allerdings eine sehr kuriose Ausrede.

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Eine Sonntags-Ausfahrt wird einen Porschefahrer vermutlich teuer zu stehen kommen: Der Raser war am Sonntagmorgen auf der Westautobahn in Fahrtrichtung Salzburg mit teilweise weit über 200 km/h unterwegs.

Der Porsche fuhr dabei einem Organtransplantat-Transport mit eingeschaltetem Blaulicht hinterher. Sein Sicherheitsabstand zum nächsten Fahrzeug betrug nur 33 Meter. Erst eine zivile Streife konnte den Lenker stoppen.

Raser konnte Verlobungsring vorweisen

Die Polizei stellte ein Foto der Kamera des Polizeiautos ins Netz. Dazu heisst es: «Mit bis zu 215 Sachen in Papas Porsche hinter einem Organtransplantat-Transport nach – und das mit nur 33 Meter Sicherheitsabstand.»

Für die Raserei gab er einen kuriosen Grund an. Er sagte zu den Beamten: «Ich muss schnell nach Deutschland, ich muss einer Frau dringend einen Heiratsantrag machen.» Der Mann konnte den Beamten sogar einen Verlobungsring vorweisen. Bei der Polizei heisst es: «Ob die Zukünftige Ja gesagt hat, entzieht sich leider unserer Kenntnis.»

Der Mann wurde angezeigt und wird nun Post von der lokalen Staatsanwaltschaft erhalten. Es könnte ein teurer Heiratsantrag werden.

(fss)