Isotop Cäsium-137

09. März 2016 05:29; Akt: 10.03.2016 16:02 Print

Rätsel um Radioaktivität in Helsinki gelöst

Während zweier Tage mass die finnische Atomaufsichtsbehörde Stuk tausendfach höhere Werte des Isotops Cäsium-137. Die Quelle überraschte alle.

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Keine Gefahr für die Bevölkerung: Helsinki. (Archivbild) (Bild: Keystone/Peter Schneider)

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Das Rätsel einer «aussergewöhnlich hohen» Belastung mit dem radioaktiven Isotop Cäsium-137 über der finnischen Hauptstadt Helsinki ist gelöst. Die Quelle lag näher, als die Atomaufsichtsbehörde Stuk gedacht hatte: im Erdgeschoss und der Garage des eigenen Sitzes.

Wie die Agentur am späten Dienstagabend mitteilte, ist in dem Gebäude auch eine Firma ansässig, die schwach-radioaktive Abfälle behandelt. Nach der Entdeckung der Quelle spielte die Agentur den Vorfall weiter herunter. Es sei nur ein begrenztes Gebiet betroffen gewesen und die Quelle sei rasch entdeckt worden, hiess es.

Personal und Besucher der Behörde seien nicht gefährdet. Cäsium-137 wird gelegentlich auch in der Industrie, in Spitälern und in Forschungseinrichtungen verwendet.

Die Aufsichtsbehörde hatte zuvor mitgeteilt, dass zwischen dem 3. und 4. März Werte von 4000 Microbecquerel pro Kubikmeter Luft gemessen worden seien. Dies sei etwa das Tausendfache der üblichen Werte, aber nur ein Millionstel dessen, was direkte Schutzmassnahmen für die Bevölkerung erforderlich mache.

Keine Auswirkung auf Gesundheit

«Die Entdeckung war ausserordentlich ungewöhnlich», sagte Tarja Ikaheimonen, die Leiterin der Stuk-Strahlenaufsicht. «Aber aus der Perspektive der atomaren Sicherheit hat Cäsium auf diesem Level keine Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.»

Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 werden in Finnland noch immer in unregelmässigen Abständen Strahlenbelastungen festgestellt. Die Werte der vergangenen Woche seien jedoch zu hoch, um mit der Tschernobyl-Katastrophe erklärt zu werden, sagte Ikaheimonen.

Da keine atomaren Unfälle bekannt wurden, rätselten die Stuk-Forscher zunächst, was der Hintergrund der Cäsium-Verstrahlung gewesen sein könnte, bis sie dann auf die Quelle im eigenen Haus stiessen.

In Finnland gibt es zwei Atomkraftwerke mit insgesamt vier Reaktoren. Ein AKW liegt im Westen des Landes, das andere im Osten von Helsinki. Störfälle wurden nicht bekannt.

(chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Physiker am 09.03.2016 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    Agentur spielte Vorfall herunter?

    Die Agentur spielte den Vorfall nicht herunter, sie sagte einfach wie es ist. 4000 µBq sind zwar relativ stark erhöhte Werte, aber naja.. immer noch sehr unbedenklich aus gesundheitlicher Sicht. Zumindest solange diese Werte nicht über einen längeren Zeitraum auftreten.

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  • Klaus K am 09.03.2016 06:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ungefährlich

    Ach so wenn die Quelle im eigenen Keller ist dann ist die gesundheitliche Gefährdung nicht sehr hoch ???? Was wenn der fehler anderswo geortet worden wäre ????

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  • deb_ch am 09.03.2016 09:43 Report Diesen Beitrag melden

    Radioaktive Ostsee.

    Naja, dass die Ostsee das am meisten verseuchte Meer und Tschernobyl dafür nicht allein verantwortlich gemacht werden kann, ist wohl nicht unbekannt. Leider. Aber eine Cäsium Quelle im Gebäude zu haben, finde ich noch bedenklicher, resp. zeit dies auf, wie "Sicher" diese Stoffe behandelt und transportiert werden. Ist gut, wenn man nicht alles weiss auf dieser Welt - manchmal ist "Ignorance" halt wirklich "bliss"..

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Die neusten Leser-Kommentare

  • chregi f am 09.03.2016 13:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Problem

    Ein paar Atombehördler mehr oder weniger ist auch nicht so tragisch. Diese Klientel arbeiten eh unter einer Decke mit den Atomlobby. Oder wie ein gewisser McBain gesagt hat: " Auf zum Atem"

    • Peter P. am 09.03.2016 14:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @chregi f

      Ich glaube eher einer Atombehörde als einem anonymen Internetschnurri der sich gerne wichtig machen will ;)

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  • Physiker am 09.03.2016 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    Agentur spielte Vorfall herunter?

    Die Agentur spielte den Vorfall nicht herunter, sie sagte einfach wie es ist. 4000 µBq sind zwar relativ stark erhöhte Werte, aber naja.. immer noch sehr unbedenklich aus gesundheitlicher Sicht. Zumindest solange diese Werte nicht über einen längeren Zeitraum auftreten.

    • Chemiker am 09.03.2016 10:35 Report Diesen Beitrag melden

      Sehe ich auch so

      Es ist gar nichts. Zeigt nur, dass es mittlerweile sehr empfindliche Geräte gibt. 4mBq/m³ => alle 250 Sekunden zerfällt durchschnittlich ein 137Cs Atom pro m³ Luft. Da ist die Hintergrundstrahlung vom 40K im Körper, dem Uran/Thorium im Boden oder dem Radon im Keller viel stärker

    • Sämi Bern am 09.03.2016 16:54 Report Diesen Beitrag melden

      Strombezüger

      Tja aber die Medien und Linken brauchen doch diese Sensationsmeldungen. Man kann eine Geschichte gegen Atomstrom aufbauen, denn die Zahlen sind ja 'enorm' und somit kann man das Fussvolk gut gegen die AKW's, auch wenn es nicht direkt zusammenhängt, manipulieren. SRF wird sicher auf den Zug aufspringen.

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  • deb_ch am 09.03.2016 09:43 Report Diesen Beitrag melden

    Radioaktive Ostsee.

    Naja, dass die Ostsee das am meisten verseuchte Meer und Tschernobyl dafür nicht allein verantwortlich gemacht werden kann, ist wohl nicht unbekannt. Leider. Aber eine Cäsium Quelle im Gebäude zu haben, finde ich noch bedenklicher, resp. zeit dies auf, wie "Sicher" diese Stoffe behandelt und transportiert werden. Ist gut, wenn man nicht alles weiss auf dieser Welt - manchmal ist "Ignorance" halt wirklich "bliss"..

    • Peter P. am 09.03.2016 14:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @deb_ch

      Zum Thema "Ignoranz": Du hast schon den Artikel gelsen? Die Werte waren zwar höher, aber immernoch weit unter der gefährlichen Grenze ;) Aber hauptsache drauflosschreiben ohne selber Ahnung zu haben, gell? :D

    • deb_ch am 09.03.2016 16:42 Report Diesen Beitrag melden

      Ja, gell..

      Es geht nicht darum, dass diese Werte unter der gefährlichen Grenze waren, sondern darum, dass eine strahlende Quelle überhaupt so unbedenklich deponiert wird, resp. dass man dann zuerst nicht mal mehr eine Ahnung hat, woran die (etwas) erhöhte Strahlung liegen könnte und danach suchen muss. Was einfach aufzeigt, wie achtlos mit radioktiven Quellen z. T. umgegangen wird. Aber einfach falsche Panik in meinen Text rein zu interpretieren ist halt auch einfach, gell.

    • Peter P. am 09.03.2016 18:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @deb_ch

      Hier schiebt nur einer falsche Panik und das bin nicht ich ;)

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  • Nw142 am 09.03.2016 09:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahrrheit?

    Da sagen die behörden.... Und jetz nochmal die wahreheit

    • Pter(TOO) am 10.03.2016 06:26 Report Diesen Beitrag melden

      Wahrheit

      Alleine das in deinem Körper vorhanden Kalium erzeugt 40-60 Becquerel pro Kilogramm Körpergewicht, also das Zehntausendfache des Messwerts. Eine weitere Wahrheit ist, dass 4'000 Microbecquerel gleich 4 Millibecquerel sind, liest sich schon weniger gefährlich. Man könnte den Wert auch als 4'000'000 Nanobecquerel angeben, alles technisch richtig, erscheint dem Laien aber unterschiedlich gefährlich!

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  • FASANO am 09.03.2016 08:18 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Skandal!

    Im letzten Absatz heisst es, "Störfalle wurden nicht bekannt". Warum wurden die Störfälle nicht bekannt? Interessant wäre da zu wissen, wer sie warum verheimlicht hat und warum denn da die Aufsichtsbehörde schlief. Darüber zu berichten wäre viel wichtiger und interessanter, als über das bisschen Cäsium.

    • Realist am 09.03.2016 08:38 Report Diesen Beitrag melden

      Seufz

      Lesen und verstehen können sind zwei Dinge die zusammengehören. Am zweiten fehlt es Ihnen offensichtlich.

    • Michael Thomas am 09.03.2016 08:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Realist

      Lesen muss man bei solchen Meldungen auch zwischen den Zeilen und im grösseren Kontext politischer und wirtschaftlicher Interessen. Buchstabengetreues Zetungslesen führt zu gar nichts. Plausible Gewissheit über solche Ereignisse erlangt man meist erst durch breite und hartnäckige Recherchen.

    • FASANO am 09.03.2016 08:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @FASANO

      Woher weiss 20min von den Störfällen, wenn sie doch angeblich nicht bekannt wurden?

    • FASANO am 09.03.2016 08:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Realist

      Es wurde doch ausdrücklich geschrieben, dass sie nicht bekannt wurden. Verstehen vielleicht Sie nicht, eas Sie lesen?

    • Lucas am 09.03.2016 09:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @FASANO

      Es steht aber dass keine weiteren störfälle bekannt sind was etwa das gleiche heisst wie das es noch nie störfälle in reaktoren in finnland gegeben hat

    • Simon am 09.03.2016 09:18 Report Diesen Beitrag melden

      @FASANO

      Störfälle wurden nicht bekannt bedeutet, dass es in den AKWs keine Störfälle gab und nicht, dass da irgendwas verheimlicht wurde. Die Atomaufsichtsbehörde hat nach den Erhöhten Caesium-Werten natürlich zuerst bei den AKWs angeklopft und diese haben der Behörde dann mitgeteilt, dass es bei ihnen zu keinen Zwischenfällen kam.

    • FASANO am 09.03.2016 09:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Lucas

      Sie haben nicht recht. Es steht: "Störfälle sind nicht bekannt". Ergo: Es gibt Störfälle. Nur sind sie nicht bekannt.

    • FASANO am 09.03.2016 09:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Simon

      Das ist Ihre persönliche, unrichtige Interpretation. Wenn Sie es so verstehen ollen wie Sie schreiben, dann müsste es heissen: Es gibt keine Störfälle. Punkt.

    • FASANO am 09.03.2016 09:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Michael Thomas

      Ach so?! Dann muss man die Deutsche Sprache also nicht beherrschen, wenn man einen Sachverhalt exakt vermitteln will. Völlig falsch! Guter Text ist weder dee Interpretation noch der Mutmassung zugänglich. Zwischen den Zeilen lesen ist Hokuspokus.

    • Simon am 09.03.2016 09:48 Report Diesen Beitrag melden

      @FASANO

      Das ist nicht meine "persönliche, unrichtige" Interpretation, das ist die allgemein gültige Interpretation nach deutscher Grammatik. Die Behörde hat bei den AKWs angefragt, die AKWs haben geantwortet dass es keine Störfälle gab, die Behörden informieren darauf, dass ihnen keine Störfälle bekannt seien. Es gibt keine Störfälle könnten sie nur sagen, wenn sie es selber überprüft hätten. Hier verlassen sie sich aber auf die Aussagen der AKWs. Und darauf kann man sich wohl auch verlassen, denn bei einem Zwischenfall in einem AKW wäre der Caesium-Wert vermutlich um einiges höher gewesen...

    • FASANO am 09.03.2016 10:09 Report Diesen Beitrag melden

      @Simon

      Das ist durchs Band weg Diletantismus, was Sie hier für Fachwissen verkaufen wollen. Da sind nicht Sie, sondern Germanisten gefragt. Und was die Anfrage der Behörde bei den AKW betrifft: Sie schwurbeln da etwas zusammen, was in diesem Artikel nirgends geschrieben wurde. Genau dieses Schwurbeln produzieren Texte, die in schlechtem Deutsch daherkommen und von fabulierfreudigen Lesern nicht als das erkannt werden, was sie sind: Unsorgfältig.

    • Simon am 09.03.2016 10:22 Report Diesen Beitrag melden

      @FASANO

      Zuerst sind Sie der, der hier zwischen den Zeilen liest und sich zusammenreimt, dass es einen Vorfall gab, der angeblich verheimlicht wurde, und jetzt werfen sie plötzlich Michael Thomas und mir vor, dass wir zwischen den Zeilen lesen, anstatt den Artikel wortwörtlich zu interpretieren. Also so wie ich das sehe, sind sie der Einzige, der hier etwas "zusammenschwurbelt". Wir können gerne einen Germanisten hinzuziehen, aber das wird für Ihre Auslegen des Artikels nicht förderlich sein.

    • FASANO am 09.03.2016 10:27 Report Diesen Beitrag melden

      Hoffnungslos.

      Ich gebe auf, denn: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.

    • Ursus am 09.03.2016 10:37 Report Diesen Beitrag melden

      Lustig

      Hey, macht weiter, nicht aufgeben. Ist sehr amüsant, eure interpretation von Gramatik

    • Erich Ed. Müller am 09.03.2016 11:11 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht interpretieren.

      @Ursus. Jetzt komme ich auch noch. Grammatik sind Sprachgesetze, man kann sie nicht interpretieren.

    • Ursus am 09.03.2016 11:53 Report Diesen Beitrag melden

      Fast

      @Erich Müller: Sie haben nicht ganz recht. Die Grammatik bezeichnet die Lehre der Sprache, beinhaltet also auch den Text, bzw. das Geschriebene. Aber stop jetzt. Es artet aus und führt zu weit.

    • Peter Birrer am 09.03.2016 12:19 Report Diesen Beitrag melden

      Einwand ernst nehmen

      Auch wenn die Interpretation des letzten Satzes aus dem Kontext eindeutig ist (=Es gab in finnischen AKWs bisher keine Störfälle), ist die Lesart von Fasano nicht abwegig. Es ist ihm also recht zu geben, wenn er die Formulierung des letzten Satzes als "unsorgfältig" bezeichnet. Der Satz suggeriert einen Zusammenhang, den es realiter nicht gibt. Fasanos Schluss, dass der Satz Störfälle quasi beweise, ist deshalb natürlich dann Mumpitz, weil diese Lesart so tut, als wäre eine andere gar nicht möglich.

    • Stefan Meier am 09.03.2016 12:45 Report Diesen Beitrag melden

      Aktiv / Passiv

      "Störfälle wurden nicht bekannt" ist ein Passivsatz. Der Aktivsatz wäre etwas wie "Die Betreiber haben keine Störfälle bekannt gegeben". So wie es Fasano hier aber interpretiert, wäre der Aktivsatz "Die Betreiber haben Störfälle nicht bekannt gegeben". Ein kleiner aber feiner Unterschied. Etwas verwirrend ist die Verwendung von "bekannt". Hätte man stattdessen "gemeldet" verwendet, wäre es klarer.

    • Michael Thomas am 09.03.2016 12:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @FASANO

      Es geht nicht um die Sprache, sondern darum, Falschmeldungen und Nebelkerzen zu erkennen. Bzgl. nuklearer Unfälle wurde die Bevölkerung selten bis nie richtig informiert. Die Presse wurde mit Nebelkerzen versorgt. Ausser der Sachverhalt ist für alle offensichtlich. Dann kommen die Dinge häppchenweise. Siehe Wattenfall DE.

    • Michael Thomas am 09.03.2016 13:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @FASANO

      alle Stör- oder Vorfälle im Dunstkreis ionisierender Strahlung sind delikate Geschehnisse. Die Dunkelziffer ist hoch und die Verdunkelungsziffer noch höher. Das lässt sich investigativ problemlos ermitteln. Dazu muss man schon ab und zu die öffentliche Berichterstattung hinterfragen.

    • reto am 09.03.2016 17:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Michael Thomas

      hmm ob deine sätze für die daumen nach unten drücker einfach zu schwierig war?

    • Sepp Hitz am 09.03.2016 21:35 Report Diesen Beitrag melden

      137Cs

      Na, geh mal 1 Std im Schwarzwald spazieren oder Flieg mal von Zürich nach Amerika. Besorg Dir ein Dosimeter und lass es anschliessend auswerten. Mit Sicherheit hast Du die grössere Dosis aufgenommen als jemand der 1 Jahr lang in einem AKW arbeitet.

    • Peter(TOO) am 10.03.2016 06:48 Report Diesen Beitrag melden

      @FASANO

      Umkehrschlüsse sind Glückssache! "Störfalle wurden nicht bekannt" bedeutet, dass man nichts über irgendwelche Störfälle weiss. Dies bedeutet, dass es keine Störfälle gab ODER das sie verheimlicht wurden. Eine radioaktive Wolke müsste zudem den Weg vom AKW nach Helsinki zurücklegen und wäre dann auch andernorts gemessen worden, also verheimlichen ist nicht möglich. Zudem bezieht sich dies zeitlich auf die Messung in Helsinki. Es besagt auch nicht, dass es NIE einen Störfall gab, es gibt nur keinen welcher mit der Messung korreliert.

    • Michael Thomas am 10.03.2016 08:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @reto

      an die Fassaden zu glauben ist einfach bequemer. Wer daran rüttelt zieht halt den Joker. Ausserdem: Wer weiss wie viele Trolle die Atomindustrie beschäftigt?

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