Verirrt und gestrandet

03. Oktober 2011 12:04; Akt: 04.10.2011 16:51 Print

Rätsel um den Wal vom Humber

Experten werweissen, warum der tote Seiwal – eine in der Nordsee selten anzutreffende Spezies – mitten auf einem Feld in England gestrandet ist. Inzwischen gibt es Videos des Wals.

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800 Meter von der britischen Küste entfernt, an der Flussmündung des Humber, in der Nähe des Dorfs Skeffling, fand man vergangene Woche einen toten Wal (20 Minuten Online berichtete). Der junge weibliche Seiwal lag mitten im Feld in einer Wasserpfütze.


Video von YWT (YouTube): Der gefundene Seiwal im Meeresarm von Humber

Die Experten des Yorkshire Wildlife Trust (YWT) beschäftigt seither eine Frage: Warum sterben im Humber so viele Wale? Die Nordsee ist gemäss der Organisation voll von Zwergwalen. 10 000 gebe es davon. Sie essen Makrelen und Heringe, denen sie der Küste entlang folgen. Ab und zu stranden und verenden auch Zwergwale an der Küste.

Meeresströmung und Gezeiten

Der Fund vor drei Tagen sei jedoch insofern speziell, als der Seiwal in der Nordsee nur sehr selten anzutreffen sei, so die Tierschützer gegenüber BBC. Allerdings hat YWT 2011 eine Häufung grösserer gestrandeter Wale an den Stränden der Ostküste beobachtet.

Bereits vor ein paar Wochen verirrte sich an der nördlichen Küste von Lincolnshire ein Finnwal. Finnwale und Seiwale werden normalerweise in den tieferen Gewässern des Atlantiks gesichtet. Die Veränderung der Meeresströmung könnte die Tiere aber verwirrt und sie in die seichten Gewässer geführt haben, wo sie von den zahlreichen Booten und Gezeiten irritiert wurden. Im Humber ist die Flut sieben Meter hoch. Das seien sich diese Tiere nicht gewohnt, so die YWT-Experten. Die Gründe, weshalb sich Wale in unbekannte Gewässer verirren, bleiben aber weiterhin unklar.


Video des gestrandeten Seiwals in Humber (YouTube)


(kub)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Orka am 03.10.2011 19:35 Report Diesen Beitrag melden

    Windkraftwerke schuld?

    Windkraftwerke auf dem Meer verursachen Schwingungen im Wasser, welche die Wale bei ihrer Orientierung stören. Das ist sogar nachgewiesen. Nun, das ist vielleicht die Kehrseite der ökologischen Stromproduktion.....

    einklappen einklappen
  • n. bridges am 04.10.2011 08:51 Report Diesen Beitrag melden

    seaquest

    seaquest dsv lässt grüssen

  • Tom Hafner am 04.10.2011 08:17 Report Diesen Beitrag melden

    Fehlwurf

    Das ist eindeutig die Handschrift von Hancock

Die neusten Leser-Kommentare

  • n. bridges am 04.10.2011 08:51 Report Diesen Beitrag melden

    seaquest

    seaquest dsv lässt grüssen

  • Tom Hafner am 04.10.2011 08:17 Report Diesen Beitrag melden

    Fehlwurf

    Das ist eindeutig die Handschrift von Hancock

  • Orka am 03.10.2011 19:35 Report Diesen Beitrag melden

    Windkraftwerke schuld?

    Windkraftwerke auf dem Meer verursachen Schwingungen im Wasser, welche die Wale bei ihrer Orientierung stören. Das ist sogar nachgewiesen. Nun, das ist vielleicht die Kehrseite der ökologischen Stromproduktion.....

    • Marcel am 04.10.2011 12:43 Report Diesen Beitrag melden

      Ökologisch???

      Naja wenn Tiere dabei sterben, ist es alles andere als Ökologisch =(

    einklappen einklappen
  • sum1 am 03.10.2011 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    fake!

    wale sind keine fische!

  • DaK D am 03.10.2011 17:51 Report Diesen Beitrag melden

    Die Lösung..

    Ìch bin sicher es war hancock..