Chaos im Morgenverkehr

16. August 2019 21:14; Akt: 16.08.2019 21:27 Print

Reiskocher lösen Alarm in New Yorker U-Bahn aus

In der U-Bahn in New York sind auf mysteriöse Weise drei Reiskocher aufgetaucht. Mindestens zwei davon stammen vom selben Mann. Er wird von der Polizei gesucht.

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Zwei in einer New Yorker U-Bahnstation abgelegte Reiskocher haben am Freitag Alarm mitten im morgendlichen Berufsverkehr ausgelöst. Die beiden Behälter waren nach Angaben der Polizei am Freitag gegen 7 Uhr Ortszeit in der extrem betriebsamen Haltestelle Fulton Street im Süden des Stadtbezirks Manhattan gefunden worden. Die Kochgeräte wurden zunächst für mögliche Sprengsätze gehalten. Sie stellten sich später aber als leer und ungefährlich heraus.

Ein Passant hatte einen der beiden Reiskocher entdeckt. Wenig später wurde in einem anderen Teil derselben Station das zweite Kochgerät gefunden. Der von der Polizei ausgerufene Alarm dauerte mehr als zwei Stunden an.

Reiskocher stammen vom selben Mann

Die Station Fulton Street wurde rasch evakuiert und gesperrt. Der Verkehr zweier U-Bahnlinien wurde zeitweise gestoppt, andere weiterhin fahrende Linien durften nicht mehr an der Fulton Street halten. Die Station befindet sich nahe des früheren Standortes des World Trade Center, also des Ortes der Anschläge vom 11. September 2001.

Die beiden Reiskocher waren den Polizeiangaben zufolge von dem demselben Mann abgelegt worden, wie Bilder von Überwachungskameras zeigten. Er holte die Geräte aus einem Einkaufswagen. Nach dem Mann wurde am Freitag weiter gesucht.

Dritter Reiskocher gefunden

Noch während die Polizei Entwarnung gab, wurde im weiter nördlich gelegenen Viertel Chelsea ein drittes verdächtiges Objekt gefunden. Es handelte sich ebenfalls um einen leeren und harmlosen Reiskocher, wie der für Terrorismusbekämpfung zuständige Polizeikommissar John Miller mitteilte.

Nach seinen Angaben war zunächst unklar, ob es einen Zusammenhang zwischen diesem Kocher und den anderen beiden Geräten gab. Alle drei Reiskocher seien von derselben Marke, sagte Miller.

In Chelsea, einem auf der Westseite von Manhattan gelegenen Ausgehviertel, waren vor knapp drei Jahren 31 Menschen durch einen Sprengsatz verletzt worden. Verübt wurde der damalige Anschlag von einem US-Bürger afghanischer Herkunft. Der mit dschihadistischen Bewegungen sympathisierende Mann wurde im Februar 2018 zu lebenslänglicher Haft verurteilt.

(doz/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alex M. am 16.08.2019 22:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich meine ja nur

    Vielleicht hat er dass gemacht um zu sehen wie sie reagieren

  • Spartan am 16.08.2019 21:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Uncle Benz

    Dann wurde der Fahrplan gekocht und die Pendler konnten alle abdampfen...

    einklappen einklappen
  • Aladin am 17.08.2019 00:28 Report Diesen Beitrag melden

    Seufz

    Solche Kommentare gibts dann eben, wenn wichtige Infos fehlen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Daniel D. am 23.08.2019 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    Schöne neue Welt

    Irgendwo irgend etwas liegen lassen und schon ist eine ganze Stadt in Panik. Bin mal gespannt was noch auf uns zu kommt...

  • Die Firma am 17.08.2019 12:36 Report Diesen Beitrag melden

    Dafür gibt's Spezialisten

    Ich würde ihn mal einem Spezial-Interview unterziehen.

  • Leutnantpapi am 17.08.2019 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Guru

    Das ist definitiv eine Marketingsmasche die in die Hose ging.

  • Mali am 17.08.2019 10:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vieleicht eine Übung

    Was harmloses deponieren und schauen, wie lange es geht, bis man was bemerkt. Übung für den"Ernstfall"

  • Luc le Truc am 17.08.2019 10:06 Report Diesen Beitrag melden

    Uncle Sam vs. Uncle Benz

    Naja, schon eine etwas merkwürdige Aktion, sieht zumindest auf den Fotos nicht grad so aus als hätte er was Nettes vor :)