«Das blaue Wunder»

15. Mai 2012 16:24; Akt: 15.05.2012 16:25 Print

Rheinschwimmer muss aufgeben

Der Schweizer Wasserbotschafter Ernst Bromeis wollte den Rhein von der Quelle bis zur Mündung durchschwimmen. Nach rund 400 Kilometern musste er heute aufgeben - seiner Gesundheit zuliebe.

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- bewältigte Ernst Bromeis schwimmend. Kurz vor Basel gesellten sich drei ehemalige Mitstudenten zu ihm und begeleiteten ihn bis zur Kaserne. Dort wartete bereits ein Festbetrieb mit Gugge auf den Wasserbotschafter. voller Stromschnellen. Mit Hilfe von geübten Guides kam er wohlbehalten an seinem heutigen Ziel an. war der Rheinfall das grösste Hindernis. Wegen der grossen Wassermenge musste Wasserbotschafter Ernst Bromeis darauf verzichten sich abzuseilen. Er hat die Stelle an Land überwunden. Zuvor und danach bewältigte er die Etappe - begleitet von vielen Anhängern - im Kajak. schwimmend zu bewältigen, und stieg ins Kajak. Gewiss die richtige Entscheidung. Schliesslich sind es bis Rotterdam noch ein paar Kilometer. musste er eine Pause einlegen. Nach einer kleinen Stärkung schaffte er aber auch diese Etappe mit Bravour. bis hin zur Stelle, wo der Rhein in den Bodensee mündet, verlängert. So erspart er sich am nächsten Tag das mühsame Wechseln vom wärmeren Trockenanzug, den er für den rund 6 Grad kalten Rhein braucht, in den Neoprenanzug, der für den mit 14 Grad vergleichbar warmen Bodensee geeigneter ist. meisterte Wasserbotschafter Ernst Bromeis schwimmend. Ein spezieller Anzug hielt ihn warm und trocken. - eine Strecke von 16 Kilometern. unter das Schwimmbrett. Wasserbotschafter Ernst Bromeis startet im Tomasee auf dem Oberalppass sein Projekt «Das blaue Wunder Rhein 2012». Der erste Schwimmzug im eiskalten See. Jetzt stehen dem Bünder 1230 Kilometer Strecke bevor. Für den Projektstart musste im noch mit Schnee und Eis bedeckten Tomasee ein Loch gemacht werden. Inmitten der Schneewüste macht der 44-Jährige seine ersten Züge. Ab jetzt dürfte das Wasser immer wärmer werden. Der Extremsportler gibt sich einen Monat Zeit bis an die Nordsee. Die Helfer von Schweiz Tourismus feuern Ernst Bromeis an. Dann geht es per Skier weiter Richtung Tal.

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Er wollte den Rhein von der Quelle im Tomasee GR bis zur Mündung in Hoek van Holland hinunterschwimmen, nun ist «Wasserbotschafter» Ernst Bromeis im deutschen Breisgau mit seinem Vorhaben gescheitert. Er habe schwer mit diesem Entscheid gerungen, sagte er seinem Sponsor und Partner Schweiz Tourismus. An ein Weitermachen sei nicht zu denken, seine Gesundheit lasse eine Weiterführung nicht mehr zu.

Rund vierzig Kilometer täglich hat sich Ernst Bromeis seit dem Start am Tomasee flussabwärts gekämpft, schwimmend, und, häufiger als geplant, auch im Kajak. Die Bedingungen waren äusserst hart. So lag der Rhein an der Quelle noch unter einer meterdicken Eisschicht, und einmal geriet Bromeis in einen Hagelsturm.

Extrem kräfteraubend aber sei vor allem das ungewöhnlich kalte Wetter gewesen, so Bromeis. Seine Etappenplanung sei auch zu optimistisch gewesen: «Ich habe mich mit den mir zur Verfügung stehenden Grundlagen gut auf dieses Projekt vorbereitet. Meine Fitness stimmte und die Erfahrung aus der Durchschwimmung der Schweizer Seen stimmten mich zuversichtlich.»

Nicht die sportliche Leistung stand für Bromeis im Vordergrund, sondern die Botschaft, dass Wasser eine endliche Ressource ist, der es Sorge zu tragen gilt. Darüber hinaus repräsentierte Bromeis im «Jahr des Wassers» die Schweiz als «Wassererlebnisland» in Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus.

Schweiz Tourismus hatte Bromeis' Projekt «Das blaue Wunder – Rhein 2012» als Partner und Sponsor begleitet.

(sry)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ernst F. am 15.05.2012 19:04 Report Diesen Beitrag melden

    alles Bluff oder was

    Ja das war wieder mal ein grosser Bluff und war voraus zu sehen.

    einklappen einklappen
  • Nicii am 15.05.2012 23:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bin ich...

    bin ich die einzige der aufgefallen ist, dass er kurz nach der schweiz aufgegeben hat? Das ist eh nur propaganda.. zweiter grund: warum nich im sommer? das wasser wird wohl kaum zu heiss dafür sein..

  • Cordula am 16.05.2012 08:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht im sommer,

    Warum plant man dieses Vorhaben nicht suf den sommer? Da wäre wasser und wetter wahrscheinlich angenehmer

Die neusten Leser-Kommentare

  • Cordula am 16.05.2012 08:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht im sommer,

    Warum plant man dieses Vorhaben nicht suf den sommer? Da wäre wasser und wetter wahrscheinlich angenehmer

  • Nicii am 15.05.2012 23:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bin ich...

    bin ich die einzige der aufgefallen ist, dass er kurz nach der schweiz aufgegeben hat? Das ist eh nur propaganda.. zweiter grund: warum nich im sommer? das wasser wird wohl kaum zu heiss dafür sein..

  • Viola Sandee am 15.05.2012 21:06 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig und Unbrauchbar

    Ist doch alles Unfug. Es ist alles überlastet. Es nimmts keiner mehr wahr. Dieser macht das, jener macht das und der macht jenen Quatsch. Und alles soll medial wirksamm für was ein. Ist doch alles ausgelaugt.

  • Ernst F. am 15.05.2012 19:04 Report Diesen Beitrag melden

    alles Bluff oder was

    Ja das war wieder mal ein grosser Bluff und war voraus zu sehen.

    • BlueSpot am 15.05.2012 23:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Kommentar???

      Ich finde es sehr dreist, hier gleich Bluff zu unterstellen. Der Mann hat bereits auf den ersten Etappen hart gekämpft. Wir Menschen gönnen uns gegenseitig nichts, echt! Schlechte Laune wo man hinsieht...

    • Swimfan am 16.05.2012 06:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      ???

      Schwimm du mal 400km dann reden wir wieder weiter!!

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  • Hobbyschwimmer am 15.05.2012 16:40 Report Diesen Beitrag melden

    Respekt vor Plan und Entscheidung

    Nur schon das Vorhaben, Chapeau!! Und dann noch die Grösse, das Vorhaben vorzeitig zu Gunsten der Gesundheit zu beenden, Doppelchapeau!

    • Pascal Flunder am 15.05.2012 17:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Top

      Respekt! Das ist ein Sportler !

    • Urseppli am 15.05.2012 18:47 Report Diesen Beitrag melden

      keine Rekorde

      Gratulation zur Leistung und der realisierten Aufmerksamkeit. Aber warum schreiben viele Medien von Rekordversuch? Vor einigen Jahren hat bereits ein Holländer den ganzen Rhein erfolgreich runtergeschwommen. Und weshalb fand die Reise nicht 1 Monat später in wärmerem Wasser statt? Weil die Werbekampagne von Schweiz Tourismus dann zu spät gewesen wäre oder weil es 2011 ungewöhnlich warm war?

    • hans am 15.05.2012 19:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      sommer

      wieso macht der das nicht im sommer??

    • Melanie Bürgi am 15.05.2012 20:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Es war ein Versuch wert

      Ich habe es mir gedacht.Ich meine ist ja klar das der aufgegeben hat, aber er hat es versucht.Und wann man es nicht versucht schafft man es nicht.

    • Julia am 16.05.2012 06:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Eisheilige

      Da hat wohl einer die Eisheiligen (jährliche Kälteperiode im Mai) nicht eingeplant...

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