Vordemwald AG

15. Februar 2011 23:47; Akt: 16.02.2011 07:36 Print

SF verfilmt Norma Ammanns Leben

Die älteste Primarschülerin der Schweiz, Norma Ammann, muss die Schule definitiv verlassen – und bekommt einen grossen TV-Auftritt.

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Bis zu den Frühlingsferien sei sie noch geduldet, danach sei Schluss, sagt ihr Ehemann. «Wir haben noch keine definitive Anschlusslösung gefunden», so Hans-Ulrich Ammann. «Im Moment ist nämlich unheimlich viel los.» Das Schweizer Fernsehen wolle diesen Freitag mit den Dreharbeiten für eine «Reporter»-Folge beginnen. Darin soll das Leben der 35-jährigen Norma erzählt werden: «Nach dem, was Norma alles erlebt hat, hat sie es verdient, auch mal etwas zu bekommen.» Das Schweizer Fernsehen hat das Vorhaben gestern bestätigt. Nach den Dreharbeiten will Ammann aber weiter dafür kämpfen, dass seine Frau eine elementare Bildung erhält: «Das wird wohl auf privater Basis erfolgen», so Ammann.

(sut)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Schwarz am 16.02.2011 01:26 Report Diesen Beitrag melden

    Komisch, warum immer wieder SF?

    Na klar, ich möchte auch gerne dass ein 30 Jähriger mit meiner 7 Jahren alter Tochter in die gleiche Klasse geht? Keine Frage, Bildung soll die Gute Frau erhalten. Aber was macht der Hans-Ulrich Ammann dafür? Aha, seine Ehe-Pflichten nachkommen. OK. Neee, nicht doch. Die Welt ist doch krank! Wobei eine Reportage über den Hans-Ulrich Ammann wäre doch interessanter.

  • Säuliämtler am 16.02.2011 07:28 Report Diesen Beitrag melden

    Vieleicht hilft Doku-Verfilmung

    Vieleicht sollte man auch den Aargauer Behörden einwenig mehr Schulbildung vermitteln...! Diese wäre mal eine Basis für reales Volksnahes denken. Ohne ABstimmung hat das Volk doch bereits entscheiden dass Frau Ammann die Schule besuchen darf die von ihren Steuergeldern bezahlt wird. Nur wird einfach der Ruf des Volkes übergangen. Es könnte sein dass eien Veröffentlichung durch das SF etwas ändert.

  • T. Hinterwald am 16.02.2011 05:54 Report Diesen Beitrag melden

    Fortschrittliche Schweiz?

    Ich bin immer noch der Meinung, dass es niemandem geschadet hätte, wenn Norma weiterhin hätte in dieser Schule bleiben dürfen. Im Gegenteil: es hätte das Verständnis zwischen "jung" und "alt", sowie das Zusammenleben verschiedener Nationalitäten positiv fördern können. Das verstehen Behörden eben nicht. Diese züchten wohl lieber Fremdenfeindlichkeit und Unverständnis zwischen Generationen. Leider wird auch ein Film darüber die Verklemmtheit der Unterbelichteten nicht lösen können.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Susanne am 16.02.2011 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    "Filmstar anstatt Schulbildung"

    Jetzt steigt das SF auch noch auf den linken Zug auf, wie die Lehrerin, das Rektorat, der Beobachter, die Lieben und Netten. Alle ohne Kenntnis der Bundesverfassung, welche kein Schulbesuch von Erwachsenen in der Grundschule(Primar) zulässt. Der Ehemann, welcher sie vor über 6 Jahren importiert hat, instrumentalisiert sie, um sich selber in Szene zu setzen. Unbedingt will er diese der Allgemeinheit aufhalsen, dabei ginbt es z.B. Privatunterricht. Erwachsenenbildung kostet für alle. Man muss hald beim heiraten nicht nur an das Eine denken.

  • Carl Cornichon am 16.02.2011 09:28 Report Diesen Beitrag melden

    Was für ein Witz

    Und sowas nennt sich service public. Die Staatsmedien gehören abgeschafft.

  • Tschüge Meier am 16.02.2011 08:50 Report Diesen Beitrag melden

    Eigenartig

    Schon eigenartig; da holt ein älterer Herr eine um ca. 35 Jahre jüngere Frau aus Peru in die Schweiz, heiratet sie und bringt sie mit der Unterstützung der lokalen Behörde in einer Primarklasse unter. Und alle finden das wahnsinnig toll. Wie wären die Reaktionen wenn gleicher Herr eine junge Frau aus Thailand "importiert" hätte? Typisch Mann, 35 Jahre Altersunterschied Skandal der alte Glüschtler soll für die Weiterbildung selber aufkommen etc. Und jetzt noch ein DOK-Film über die Dame - das ist echt die Härte! Fehlt nur noch dass sie die SP für einen Sitz im Nationalrat nominiert....

  • Dani am 16.02.2011 08:16 Report Diesen Beitrag melden

    Es geht dem 0-Punkt zu

    Frei nach dem Motto. Wenn man ihr nicht helfen kann, verdient man wenigstens Geld an ihr. Gratulation SF, für einen weiteren Tiefpunkt...

  • Säuliämtler am 16.02.2011 07:28 Report Diesen Beitrag melden

    Vieleicht hilft Doku-Verfilmung

    Vieleicht sollte man auch den Aargauer Behörden einwenig mehr Schulbildung vermitteln...! Diese wäre mal eine Basis für reales Volksnahes denken. Ohne ABstimmung hat das Volk doch bereits entscheiden dass Frau Ammann die Schule besuchen darf die von ihren Steuergeldern bezahlt wird. Nur wird einfach der Ruf des Volkes übergangen. Es könnte sein dass eien Veröffentlichung durch das SF etwas ändert.