08. April 2005 15:10; Akt: 08.04.2005 15:13 Print

Schmid tief beeindruckt von Zeremonie im Vatikan

Die Trauerfeier für Papst Johannes Paul II. hat Bundespräsident Samuel Schmid tief beeindruckt.

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In der Schweiz wurden als Zeichen der Trauer vielerorts die Fahnen auf öffentlichen Gebäuden auf Halbmast gesetzt. In der Freiburger Kathedrale verfolgten mehrere hundert Katholiken die Trauerfeier auf einer Grossleinwand.

Die Trauerfeier habe ihn tief beeindruckt, sagte Schmid laut seinem Pressesprecher am Freitag. Die Zeremonie habe das Charisma des Papstes widerspiegelt. Beeindruckt habe Schmid auch die Reaktion der Menge auf dem Petersplatz, die während der Zeremonie mehrmals applaudiert hatte. Im Anschluss an die Beisetzung besuchte Schmid die Schweizergarde des Papstes im Vatikan. Er habe den Schweizer Gardisten für ihr Engagement gedankt und ihnen gesagt, die Schweiz sei stolz auf sie.

Das Schweizer Fernsehen übertrug das Papst-Begräbnis am Freitagmorgen direkt. In der Freiburger Kathedrale verfolgten Hunderte von Katholikinnen und Katholiken die Zeremonie auf einer Grossleinwand. Das Bistum hatte die Übertragung für die Gläubigen anstelle einer Reise nach Rom organisiert. Die Kathedrale, die Platz für rund 800 Besucherinnen und Besucher bietet, war laut einem Sprecher des Bistums praktisch voll besetzt.

Als Zeichen der Trauer und der Solidarität sind auf vielen öffentlichen Gebäuden die Fahnen auf Halbmast gesetzt worden. Der Bund hatte den Kantonen empfohlen, dies ebenfalls zu tun. In der Westschweiz folgten allerdings nur die Hälfte der Kantone dieser Empfehlung. Die mehrheitlich protestantischen Kantone Genf, Waadt und Neuenburg verzichteten darauf, die Fahnen auf den Staatsgebäuden auf Halbmast zu setzen.

(ap)