18. April 2005 15:17; Akt: 18.04.2005 15:18 Print

Schüler bedroht Lehrer mit vorgehaltener Waffe

Mit einer Gaspistole hat ein 14-jähriger Schüler in der Kölner Ernst-Mörike-Schule für verhaltensauffällige Kinder Angst und Schrecken verbreitet.

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Wie die Polizei mitteilte, lockte der Jugendliche einen Lehrer unter einem Vorwand in den im Keller liegenden Physikraum und bedrohte den Pädagogen dann mit der Waffe.

Der Lehrer flüchtete und warnte auf seinem Weg durch die Flure seine Kollegen und die übrigen Schüler. Der 14-Jährige rannte auf den Schulhof und gab aus einer Entfernung von 50 Metern zwei Schüsse auf den Lehrer ab. Danach floh er zurück in das Schulgebäude. Dort konnte er wenige Minuten später von den inzwischen alarmierten Polizeibeamten festgenommen werden.

Die Waffe des Schülers sei auf eine Entfernung von 50 Metern zwar harmlos gewesen, hätte aber aus kurzer Entfernung durchaus Schäden zufügen können, meinte eine Polizeisprecherin. Zur Zeit werde geprüft, ob der Jugendliche in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden könne. Die Ermittlungen zur Motivation und dem sozialen Umfeld des Schülers dauerten an.

(ap)