13-jähriger Vater

18. Februar 2009 11:32; Akt: 18.02.2009 12:45 Print

Schwangerschaft verheimlicht

Der 13-jährige britische Vater Alfie Patten und seine 15-jährige Freundin Chantelle sollen sechs Wochen vor deren Eltern gewusst haben, dass sie ein Kind bekommen – nur waren sie zu verängstigt, um ihnen davon zu erzählen.

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Chantelle Steadman erzählte ihrer Mutter von ihrer baldigen Mutterschaft, als sie schon 18 Wochen schwanger war. Doch wie die Zeitung «The Sun» berichtet, soll der Arzt sie schon sechs Wochen zuvor davon informiert haben. Die frischgebackenen Eltern gaben nun zu, damals zu verängstigt gewesen zu sein, um ihren Eltern etwas davon zu sagen.

Chantelles Mutter ist ziemlich verärgert: «Es sind noch Kinder, ich hätte informiert werden müssen», sagt sie. Alfies Vater stimmt ihr zu. Auch er finde, dass die Ärzte des Gesundheitszentrums in East Sussex, bei dem die Kinder die ersten Untersuchungen machen liessen, den Eltern die Resultate der Tests hätten mitteilen müssen.

Der Steuerzahler muss für den Vaterschaftstest aufkommen

Mittlerweile erregt der Fall der Bubi-Eltern die Gemüter: Die britische Sozialfürsorge will die Kosten des DNA-Tests übernehmen, um zu klären, ob der 13-jährige Alfie tatsächlich der Vater des Babys ist. Nachdem der Fall in den Medien präsentiert wurde, meldeten sich drei andere Jugendliche aus der Nachbarschaft, die angaben, mögliche Väter des Kindes zu sein.

Am Mittwoch wurde ausserdem bekannt, dass Alfies Mutter nächste Woche vor einem Gericht in Eastbourne erwartet wird, weil sie ihre Pflicht, Alfie regelmässig zur Schule zu schicken, nicht erfüllt habe.

(kle)