Lückendorf (D)

04. August 2014 16:29; Akt: 04.08.2014 16:53 Print

Schweizer stürzt beim Fotografieren in den Tod

Ein 29-jähriger Tourist aus der Schweiz ist gestern Nachmittag im Zittauer Gebirge im deutschen Bundesland Sachsen in den Tod gestürzt. Ein Ferienfoto wurde ihm zum Verhängnis.

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Im Zittauer Gebirge stürzte der Schweizer in den Tod. (Bild: Wikipedia/Alma)

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Ein 29 Jahre alter Tourist aus der Schweiz ist am Sonntagnachmittag im Zittauer Gebirge im deutschen Bundesland Sachsen tödlich verunglückt. Nach ersten Ermittlungen wollte er am Kelchstein in Lückendorf ein Foto machen und geriet dabei zu dicht an eine Felskante.

Er stürzte 30 Meter ab und starb noch an der Unfallstelle. «Von der Unfallstelle aus hatte sich dem Touristen eine gute Aussicht auf eine eindrückliche Felsformation eröffnet, die er offenbar fotografisch festhalten wollte», sagt Thomas Knaup, Sprecher der Polizeidirektion Görlitz, zu 20 Minuten. Die Polizei ermittelt, ob der Schweizer von selbst gestürzt ist. «Derzeit gibt es jedoch keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, es ist von einem tragischen Unglücksfall auszugehen», so Knaup.

Begleiter psychologisch betreut

Nach Angaben der Polizeidirektion war der Schweizer, der aus der Nähe von Basel stammte, mit einer Wandergruppe unterwegs. Seine Begleiter wurden psychologisch betreut.

Das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA den Tod des Schweizers. Das EDA sei in Kontakt mit den lokalen Behörden, hiess es. Weitere Angaben wollte das EDA aus Datenschutzgründen nicht machen.

(pat/lüs/sda)