17. April 2005 16:20; Akt: 17.04.2005 16:25 Print

Schwere Carunfälle in der Schweiz oder mit Schweizern im Ausland

In der Schweiz haben sich in den letzten 25 Jahren immer wieder schwere Car- und Busunfälle ereignet. Auch bei Busunglücken im Ausland kamen mehrmals Schweizerinnen und Schweizer zu Schaden.

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Eine chronologische Übersicht.

16. August 2003:
Auf der Gurnigelstrasse im Kanton Bern stürzt ein Kleinbus mit einem Damen-Turnverein aus dem Kanton Baselland rund 80 Meter in die Tiefe und überschlägt sich. Drei Frauen sterben und 13 weitere werden verletzt.

10. Mai 2001:
Bei einem Unfall im Schwarzwald stürzt ein Car mit einer 22-köpfigen Seniorengruppe aus Basel/Baselland 50 Meter einen Abhang hinunter. Der Busfahrer und ein Rentner kommen dabei ums Leben. Alle anderen Passagiere werden verletzt.

21. Februar 2000:
Auf dem Weg ins Skilager fährt im st. gallischen Mels ein Reisecar auf ein Strassenunterhaltsfahrzeug auf. Beim Aufprall erleiden 13 der 25 Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrer und der Carchauffeur schwere Gesichts- und Rückenverletzungen.

15. Mai 1998:
Auf der Südseite des San Bernardino-Tunnels gerät ein tschechischer Reisecar in einer Haarnadelkurve auf die Gegenfahrbahn, durchschlägt eine Leitplanke und stürzt rund 10 Meter in die Tiefe. Beim Unfall in Pian San Giacomo GR finden von den 34 Passagieren zwei den Tod, 27 werden leicht bis schwer verletzt.

23. November 1995:
Bei einem schweren Busunglück im südafrikanischen Riversdale verlieren sieben Schweizer - fünf Frauen und zwei Männer - das Leben. Fünf weitere Businsassen werden schwer verletzt.

23. Februar 1995:
In Ägypten stösst ein Bus eines Schweizer Reisunternehmens mit einem Zug zusammen. Zwei Personen werden getötet, sieben weitere verletzt. Der Bus mit 18 Reisenden aus der Schweiz und Deutschland war in der Nähe von Luxor unterwegs.

26. Februar 1994:
Auf der A13 bei Pian San Giacomo GR versagen die Bremsen eines tschechischen Reisecars. Der Car-Fahrer versucht den Bus zum Stillstand zu bringen, rammt dabei aber zwei Personenwagen durchstösst die Leitplanke und fährt in einen Baum. Vier jugendliche Insassen werden schwer und 16 weitere leicht verletzt.

6. Dezember 1991:
Auf der A4 bei Zug gerät ein Reisecar in einer Rechtskurve von der Fahrbahn und kippt um. Eine Frau wird getötet, drei Personen schwer und die restlichen der 19 Passagiere leicht verletzt.

16. Juni 1991:
In Zürich stürzt nach einem Ausweichmanöver ein Autocar von der Duttweilerbrücke auf die Bahngeleise und fängt Feuer. Zwei der 50 Carinsassen sterben, 10 werden schwer und 25 leicht verletzt.

8. Juli 1984:
Auf der Simplonstrasse gerät ein mit 48 Personen besetzter Reisecar in einer Haarnadelkurve von der Strasse und rollt 100 Meter den Hang hinunter. 34 junge Amerikaner werden verletzt.

18. September 1983:
Bei einer Kollision zwischen einem deutschen Reisebus und drei Personenwagen sterben im St. Gallischen Montlingen drei Menschen. 7 der 17 Carinsassen erleiden Verletzungen und werden hospitalisiert.

12. September 1982:
In Pfäffikon ereignet sich das schlimmste Busunglück der Geschichte. Auf einem Bahnübergang, dessen Barriere nicht heruntergelassen war, rammt ein Zug einen Reisecar. 39 Menschen finden den Tod, nur zwei Carinsassinnen überleben.

(sda)