22. April 2005 10:08; Akt: 22.04.2005 10:09 Print

Sechs Menschen nach Bränden ins Spital eingeliefert

Nach Bränden in der Stadt Bern, im Walliser Rhonetal und in Arbon am Bodensee sind in der Nacht zum Freitag sechs Menschen hospitalisiert worden.

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Der Sachschaden belief sich gesamthaft auf mehrere zehntausend Franken, wie die zuständigen Polizei- und Feuerwehrkorps mitteilten.

Im Berner Quartier Holenacker brach am frühen Freitagmorgen in der Wohnung eines Hochhauses Feuer aus. Wie die städtische Berufsfeuerwehr mitteilte, erlitten dabei drei Personen eine Rauchvergiftung und mussten in Spitalpflege gebracht werden. Die Feuerwehr konnte den im Schlafzimmer ausgebrochenen Brand rasch löschen, trotzdem entstand Sachschaden in der Höhe von zehntausend Franken. Bereits am Abend zuvor musste in Steg im Walliser Rhonetal ein 62-jähriger Mann ebenfalls mit einer Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden. Er wohnte in einem dreistöckigen Holzhaus im alten Dorfteil, in dem kurz vor 21.00 Uhr ein Feuer ausgebrochen war.

Aus dem Schlaf gerissen wurde ein älteres Ehepaar, in dessen Attikawohnung in Arbon (TG) am Donnerstagabend Feuer ausgebrochen war. Nachbarn hatten den Brand bemerkt, die Feuerwehr alarmiert und das Ehepaar geweckt und in Sicherheit gebracht. Als die Feuerwehr am Brandort eintraf, hatten die Flammen die Wohnzimmertüre bereits durchschlagen. Die Eheleute wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht, am Haus entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Die Ursache für die Brände war zunächst in allen drei Fällen unklar.

(ap)