Seenot im Südpazifik

07. Dezember 2018 19:39; Akt: 07.12.2018 19:51 Print

Seglerin (29) muss von Frachter gerettet werden

Susie Goodall wollte beim Golden Globe Race die Welt umrunden. Doch im Südpazifik kenterte das Schiff der 29-Jährigen.

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Durch einen Sturm im Südpazifik ist die britische Solo-Seglerin Susie Goodall in Seenot geraten. Das Schiff der 29-Jährigen, die an der Weltumrundung Golden Globe Race teilnimmt, sei schwer beschädigt.

Zwei Tage nach ihrem Unglück konnte Goodall bei stürmischer Wetterlage und hohen Wellen von einem Frachtschiff gerettet werden, wie «BBC» schreibt. Auf Twitter schrieb die 29-Jährige: «Auf dem Schiff!!!»

Nach dem Sturm konnte die Seglerin ihr Schiff notdürftig instand halten und erlitt starke Prellungen – blieb aber ansonsten unverletzt. «Wir gingen über Kopf und ich wurde durch die Kabine geschleudert und für eine Weile ausser Gefecht gesetzt», gab Goodall an. Das Schiff sei zerstört, weshalb sie nicht mehr weiter am Rennen teilnehmen könne, sagte sie. Der Mast ging im Sturm verloren, wobei auch ein Grossteil der Ausstattung zerstört wurde.

Das Golden Globe Race ist eine 30'000 Seemeilen lange Weltumrundung. Die Segler wollen dabei ein legendäres Rennen von 1968 wiederholen: Sie nutzen Nachbauten der damaligen Boote und haben bis auf Kommunikationsgeräte keine moderne Technik an Bord. Goodall ist die einzige Frau im Rennen sowie die jüngste Teilnehmerin.

(fur/sda)