Baby-Alarm

10. Juli 2014 13:54; Akt: 10.07.2014 13:54 Print

Sie schreit, er filmt und fährt

Truett hatte es bei seiner Geburt besonders eilig: Seine Mutter brachte ihn beim Spitaleingang im Stehen zur Welt. Vater Troy filmte die Geburt, samt hektischer Fahrt ins Spital.

Youtube/Troy Dickerson
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In den frühen Stunden des 28. Juni setzten bei Kristin Dickerson aus dem US-Bundesstaat Texas die Wehen ein. Sie war bereits in der 42. Schwangerschaftswoche – der berechnete Geburtstermin wäre schon vor zwei Wochen gewesen. Ihr Mann Troy Dickerson machte alles, was ein verantwortungsbewusster, werdender Vater tun sollte – und hatte dennoch Zeit, die Geburt samt Fahrt ins Spital Houston mit einer Kamera festzuhalten.

Entstanden ist ein zehnminütiges Video: Mit über 150 Kilometern pro Stunde rast Troy mit seiner vor Schmerz schreienden Frau über den Highway. «Ich kann nicht mehr. Wir müssen anhalten», kreischt Kristin Dickerson auf dem Beifahrersitz. Doch Troy fährt weiter, versucht seine Frau zu beruhigen.

Sie brachte Kind im Stehen zur Welt

Im Spital angekommen, fordert Troy seine Frau auf, in einen Rollstuhl zu sitzen. Doch das Baby hat es eilig. Um 2.05 Uhr hat Kristin ihren Sohn Truett vor dem Spitaleingang geboren – im Stehen. Vater Troy fängt das Kind auf, damit es nicht zu Boden fällt. Endlich kann sich Kristin in den Rollstuhl setzen und nimmt Truett überglücklich in die Arme.

Im Spital wurden die beiden anschliessend untersucht. «Ich bin begeistert, die Geburt auf Video zu haben», sagt Kristin zu «ABC News». Sie gibt selbst Geburtsvorbereitungskurse, deshalb ist es für sie kein Problem, einen solch intimen Moment mit anderen Menschen zu teilen. «Es ist cool, anderen Leuten zu zeigen, dass unsere Körper wissen, was zu tun ist.»

Alle Geburten der drei Kinder auf Video

Gemäss Kristin hat Troy bereits die Geburten ihrer ersten beiden Kinder, Turner (4) und Tillman (2), auf Video festgehalten. Ansonsten komme die Kamera beim Surfen und Radfahren zum Einsatz.

(woz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • susa am 10.07.2014 14:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    warum

    muss alles gefilmt werden? es gibt keine intimität mehr arme gesellschaft.

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  • Andreas am 10.07.2014 15:41 Report Diesen Beitrag melden

    Wollen Kinder das^?

    Wollen Kinder später Videos ihrer eigenen Geburt sehen? Ich jedenfalss bin froh, keins zu haben.

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  • Hebamme am 10.07.2014 14:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geht gar nicht

    Wie kann man bloss!! Wieso muss das die ganze Öffentlichkeit wissen und sehen... Eine Geburt ist doch etwas vom Privatesten... Zumindest für mich!!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • susa am 10.07.2014 18:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    intim

    für den privat gebrauch ok wers will aber öffendlich nein danke.gibts keine intimitäten mehr schlimmmmmm.

  • Cool am 10.07.2014 17:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glück

    Ich wünsch der Familie alles gute

  • moech am 10.07.2014 16:09 Report Diesen Beitrag melden

    kopfkamera

    Vielleicht müsste erwähnt werden, dass die Kamera "am Kopf" (Kopfkamera) befestigt war und der Vater die Kamera nicht gehalten hat. Somit Bestand nur noch das Problem der Geschwindigkeit.

  • Andreas am 10.07.2014 15:41 Report Diesen Beitrag melden

    Wollen Kinder das^?

    Wollen Kinder später Videos ihrer eigenen Geburt sehen? Ich jedenfalss bin froh, keins zu haben.

    • allan am 11.07.2014 04:50 Report Diesen Beitrag melden

      wo ist das problem?

      wenn sie nicht wollen, müssen sie es ja nicht sehen?

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  • Armselig am 10.07.2014 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Check Weg

    für immer und ewig.

    • Jaap am 10.07.2014 17:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Texas 130km/h

      Ganz ehrlich, bei den in Texas z.T erlaubten (umger.) 130km/h finde ich die 150 km/h bei einem kommende Kind nicht soo schlimm.

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