Jahreswechsel

31. Dezember 2016 17:19; Akt: 01.01.2017 07:51 Print

So hat die Welt Silvester gefeiert

In vielen Regionen der Welt hat man den Jahreswechsel festlich begangen. Überschattet wurden die Feierlichkeiten von einem Terroranschlag in Istanbul.

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Feuerwerk über dem Brandenburger Tor: Trotz der jüngsten Terrorattacke wurde in Berlin ausgiebig Silvester gefeiert. (1. Januar 2017) Die Festmeile vor dem Brandenburger Tor war gut besucht. Das Gelände wurde mit Betonblöcken abgesichert. In Paris sorgte eine Lasershow über dem Triumphbogen für viel Spektakel. In Dubai erleuchteten Feuerwerksraketen den Burj Khalifa, den höchsten Wolkenkratzer der Welt. Feuerwerk in Pyongyang, Nordkorea. Der Jahreswechsel in Taipeh, Taiwan. Der 1. Januar ist auch in der Volksrepublik ein Feiertag, nach dem traditionellen Mondkalender der Chinesen beginnt das neue Jahr aber erst gut einen Monat später: Neujahrsfeier in Peking, China. In Thailand sind Feuerwerke verboten worden, nachdem die Regierung wegen des Tods von König Bhumibol Adulyadej eine einjährige Trauerzeit ausgerufen hat: Menschen zünden vor dem Grossen Palast in Bangkok Kerzen an. Lichtspektakel im Victoria-Hafen in Hong-Kong. Für mehr als 1,5 Milliarden Menschen hat das Jahr 2017 bereits begonnen: Feuerwerk in Hong Kong. Acht Stunden vor der Schweiz feiern die Einwohner von Singapur in das neue Jahr hinein. In Kuala Lumpur, Malaysia ist es schon 2017. Die Länder im Pazifik begrüssen das neue Jahr jeweils zuerst: Hafen von Sydney, Australien. Um 14.00 Uhr Schweizer Zeit erlebten allein im Hafen von Sydney mehr als eine Million Feiernde ein gigantisches Feuerwerk. Einige Raketen bildeten zu den Klängen des Songs «Space Oddity» des verstorbenen Popstars David Bowie Raketen-Raumschiffe. Die Organisatoren hatten das bislang grösste Spektakel mit mehr als 100'000 Feuerwerkskörpern versprochen. Die Stadt liess sich das umgerechnet rund 5,2 Millionen Franken kosten. Auch in Seoul feiern die Menschen das neue Jahr. Traditionell wird der Jahreswechsel in Südkorea mit Glockenzeremonien gefeiert. In den buddhistischen Tempeln in ganz Japan läuteten die Glocken genau 108 Mal, um die Menschen von einer der 108 irdische Begierden zu befreien. Vom Sky Tower im neuseeländischen Auckland schossen Raketen in alle Richtungen.

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Riesenfeuerwerk in Sydney, Lichter-Stern über Auckland, Silvester in Fernost: Menschen in aller Welt haben dem Jahr 2017 entgegengefiebert. Vielerorts spiegelten die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel auch einen Abschied von einem Jahr wider, das von politischen Überraschungen, anhaltenden Konflikten und dem Tod etlicher Prominenter geprägt war. Europäische Metropolen wie London, Paris und Berlin rüsteten sich mit starken Sicherheitsvorkehrungen. In der türkischen Metropole wurde ein Terroranschlag verübt.

Ein Überblick über Eindrücke zum Jahreswechsel in aller Welt

Türkei: 39 Menschen kamen bei einem Angriff um 01.45 Uhr (1.45 MEZ) auf einen Nachtclub in Istanbul ums Leben. 40 weitere seien verletzt worden, teilte Gouverneur Vasip Sahin am Sonntag mit. Er verurteilte die Tat als Terrorattacke. Zuvor waren die Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöht worden, um gerade solche Attacken zu vermeiden – 17000 Polizisten waren nach offiziellen Angaben im Einsatz.

USA/New York: Rund eine Million Menschen kamen am Times Square zusammen, um die legendäre «Ball-Drop»-Zeremonie anzuschauen. Zuvor hatten sie stundenlang bei kalten Temperaturen und starkem Wind ausgeharrt, um unter anderem das musikalische Highlight des Abends, einen Auftritt der Sängerin Mariah Carey, zu bestaunen. Als Sicherheitsmassnahme waren 20 Tonnen schwere Lastwagen, jeweils gefüllt mit 15 Tonnen Sand, auf den Strassen rundherum aufgestellt worden. Sie dienten als Blockaden für mögliche Terrorangriffe wie in Berlin oder Nizza.

USA/Las Vegas:: Mehr als 300'000 Besucher wurden zu einem extravaganten Neujahrsfest in Las Vegas erwartet. Die Nachtclubs zogen zuvor alle Register, um Gäste anzulocken: Unter anderen sollten Calvin Harris, Kendrick Lamar, Drake und Bruno Mars in der Glücksspielmetropole auftreten. Prominente Köche liessen sich exquisite Menüs mit Kaviar und anderen Besonderheiten einfallen, um das neue Jahr gebührend zu empfangen. Punkt Mitternacht erwartete die Las-Vegas-Besucher ein achtminütiges Feuerwerk, wobei Raketen von einem halben Dutzend Kasinos in die Höhe steigen sollten.

Brasilien: Mehr als zwei Millionen Menschen hiessen das neue Jahr an der Copacabana willkommen. Darunter waren auch mehr als 860'000 Touristen, die für die Party inklusive zwölf Minuten langem Feuerwerk extra in die Metropole gereist waren. Begleitet wurden die Festlichkeiten wie jedes Jahr von Tänzern und Tänzerinnen verschiedener Samba-Schulen.

Deutschland: In Berlin schien die Stimmung am Brandenburger Tor oftmals eher ernüchtert statt festlich zu sein. In Gesprächen mit der Nachrichtenagentur AP berichteten viele Silvester-Partygänger, sich angesichts des Brexit, der Flüchtlingskrise oder der Wahl des künftigen US-Präsidenten Trump Sorgen darüber zu machen, wie sich die Welt im Jahr 2017 entwickeln wird. Die Polizei teilte mit, während der Silvesterfeierlichkeiten einen Mann festgenommen zu haben, der «Bombe, Bome, Bombe» rief.

Frankreich: Trotz frostigen Temperaturen versammelten sich Einheimische und Touristen auf der erleuchteten Champs Élysées von Paris, um die vom Triumphbogen ausgehende Lasershow zu betrachten.

China: Stunden zuvor wurde in Peking und Shanghai, den beiden grössten Städten Chinas, vor allem eines gross geschrieben: die Sicherheit. An Shanghais Uferpromenade Bund sollte es nach Ankündigung der Behörden keine Feiern geben, während der Verkauf und Gebrauch von Feuerwerkskörpern im Zentrum der Millionenstadt gänzlich verboten war. Die Metropole steht noch immer unter dem Eindruck der Massenpanik, die vor zwei Jahren an der Promenade mehr als 30 Menschen das Leben kostete.

Die Polizei von Peking hatte erklärt, dass Countdowns, Lichtershows, Lotterien und andere organisierte Aktivitäten nicht in beliebten Einkaufsvierteln abgehalten werden. Einwohner sollten grosse Menschenmassen meiden.

Japan: Um Mitternacht erklangen in Japan die Tempelglocken, während Feiernde in Scharen zu den Schreinen strömen. Für die Japaner ist der Jahresbeginn der grösste Feiertag überhaupt.

Südkorea: Neujahr stand in Südkorea diesmal im Zeichen des Protests. Hunderttausende Demonstranten forderten wie in den vergangenen Wochen den Rücktritt der in Ungnade gefallenen Präsidentin Park Geun Hye. Es ist das neunte Wochenende in Folge, an dem die Südkoreaner wegen eines Skandals um eine enge Vertraute von Park auf die Strasse gehen.

«2016 sind so viele unglaubliche Dinge passiert. Es fühlt sich nicht real an, eher wie in einem Film», sagt der Demonstrant Lee Huymi über den Skandal. «Ich hoffe deshalb, dass 2017 ein filmreifes Ende in dieses Durcheinander bringt.»

Australien: Sydney zollte einer Reihe verstorbener Stars Tribut. Das weltberühmte Feuerwerk im Hafen der australischen Metropole ehrte den Sänger David Bowie und den Schauspieler Gene Wilder. Die Darbietung bestand unter anderem aus Sternenformen, die vom Bowie-Song «Space Oddity» begleitet wurden. Der Brite Bowie hatte in den 80er und 90er Jahren gut zehn Jahre lang in Sydney gelebt.

Rund 1,5 Millionen Menschen wurden zu dem mitternächtlichen Spektakel erwartet, bei dem sieben Tonnen Feuerwerk im Einsatz sein sollten. Wie in vielen anderen Städten in aller Welt spielte die Sicherheit vor dem Fest eine grosse Rolle, zumal erst am Freitag ein Mann wegen Drohungen gegen das Neujahrsfest in Sydney festgenommen wurde. 2000 zusätzlichePolizisten sollten in derNacht zumSonntag im Dienst sein.

Neuseeland: Vom Sky Tower im neuseeländischen Auckland schossen Raketen in alle Richtungen, um 2017 willkommen zu heissen.

Vereinigte Arabische Emirate: Hunderttausende Menschen schauten sich in Dubai ein Feuerwerk vom höchsten Gebäude der Welt an, dem 828 Meter hohen Burdsch Chalifa. Die Show wurde auch live im Internet übertragen.

Die Behörden hofften, dass sich ein Vorfall aus dem vergangenen Jahr nicht wiederholt: Damals hatte in der Silvesternacht ein Hochhaus im Stadtkern gebrannt – und das wenige Stunden vor Mitternacht. 14 Menschen waren dabei verletzt worden.

(kat/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Markus von Genf am 31.12.2016 19:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grösster Wunsch

    wünsche mir was das es noch nie gab den 1.Weltfrieden !

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  • Frau51 am 31.12.2016 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    Wünsche ins 2017

    Für jene welche den Jahreswechsel bereits hinter sich haben ein g'freutes neues Jahr 2017, Gesundheit und die Einsicht, dass es für den Frieden auf dieser Erde jedes einzelnen Menschen auf diesem Planeten bedarf. Für jene welche den Jahreswechsel noch vor sich haben, einen guten Rutsch ins Jahr 2017, friedlich und unspektakulär, eine Nacht einfach nur mit Frieden auf der ganzen Erde. Äs gueäts Nois Johr 2017!

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  • Tex am 31.12.2016 19:43 Report Diesen Beitrag melden

    Feuerwerk around the World

    Feuerwerk around the World und ab 2. Januar startet der nächste hype wegen Schadstoffe in der Luft und littering. Schon ein wenig schizophren

Die neusten Leser-Kommentare

  • Roland am 01.01.2017 15:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Singapurimfall

    Ich war mit der Britta in Singapur auf Bankomaten-Suche imfall dann hats plötzlich geklöpft mit allem drum und dran und wir wussten es ist 12i imfall! Guets neus wünsch ich allen imfall!

    • PK am 01.01.2017 16:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Roland

      Hab gehört der Chacheler-Werni vom Magazin soll im Nizza gewesen sein imfall...

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  • A.F am 01.01.2017 09:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vorbei

    So Festtage vorbei und jetzt kann die Wärme wieder kommen draussen und ist es perfekt

  • Meier Max am 01.01.2017 09:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gratuliere Roger

    Er kann sichs leisten, hat in den letzten 10 Jahren bei weitem mehr geleistet wie viele Firmeninhaber der Finanzbranche.

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    • Chief Oporating Officer bei Umrella Corp am 01.01.2017 09:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Schlafend

      War vor 24 uhr um bett und hab geschlafen... wenn ich hier schon wieder die zum teil gehässigen komentare leese, wirds auch im 2017 nicht besser :-/. Trotzdem: es guets nöis

    • Rinaldo am 01.01.2017 08:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Gesundheit und Weltfrieden

      Wünsche allen Menschen viel Gesundheit! Danach eine bessere schönere Welt!