Milchsäurebakterien von Models

11. März 2019 19:16; Akt: 11.03.2019 19:16 Print

So schmeckt das Vagina-Bier

Eine polnische Brauerei hat ein Bier entwickelt, das mit den Milchsäurebakterien aus der Vagina von Unterwäschemodels gärt. «Le Matin» hat das Bier probiert.

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Bereits im letzten Herbst hat die polnische Brauerei The Order of Yoni in Warschau ein Bier vorgestellt, das etwas anders als gewohnt gebraut wird: Die Hefe, mit der das Bier vermischt ist, besteht aus «Milchsäurebakterien von Vaginen heisser Unterwäschemodels», wie der Hersteller beschreibt. Die Bakterien werden nach dem Abstrich, der von einem Gynäkologen durchgeführt wird, im Labor isoliert und dann mit dem Bier vermischt.

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Nun hat «Le Matin» die beiden Geschmacksrichtungen «Paulina» und «Monika» probiert. Die Biere werden in 50-cl-Flaschen serviert und haben jeweils 8 Prozent Alkoholgehalt. Zuerst geköpft wird «Monika». Das Bier erinnert farblich an Bernstein und ist ungefiltert. Den Geschmack beschreibt «Le Matin» als kräftig. Der Hopfen sei stark herauszuschmecken, dicht gefolgt von einem bitteren und würzigen Nachgeschmack. Den Geschmack des weiblichen Geschlechtsteils sucht man allerdings vergebens.

«Ich würde das Bier nicht meinen Eltern schenken»

Dann wird «Paulina» geöffnet. Dieses Bier hat einen starken Muskat-Geschmack und scheint bei den Testern gut anzukommen. Ein Experte empfiehlt, das Bier mit einem würzigen Burger zu paaren, um den Geschmack zu mildern. Ein Wirt wendet aber ein, dass er seine Zweifel habe, dass sich solche Biere wirklich verkaufen lassen. «Ein Kellner muss über sehr gute Verkaufskünste verfügen, um ein solches Bier am Tisch anzupreisen», sagt er.

Um eine Zweitmeinung einzuholen, bot «Le Matin» das Bier auch zwei nichts ahnenden Gästen zum Probieren an, die im Restaurant gerade ihr Abendessen zu sich nahmen. Die beiden Frauen willigten sofort ein, die Vagina-Biere zu probieren, und zeigten sich begeistert: «Natürlich kann ich nicht anders, als daran zu denken, wie das Bier hergestellt wurde, aber es schmeckt trotzdem gut», sagt eine der beiden Frauen. Auch ihre Begleitung gibt an, dass es sie nicht stört, wie das Bier hergestellt wurde: «Ich würde es vielleicht nicht meinen Eltern schenken, aber Freunden sicherlich.»

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • G. Flückiger am 11.03.2019 19:22 Report Diesen Beitrag melden

    Nein, Nein, Nein

    Versaut uns bitte nicht auch noch unser Bier!

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  • Otto am 11.03.2019 19:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    156

    ...coole Vorstellung, wenn man bedenkt dass auch bei Sextelefon-Schaltungen auch immer Topmodels auf der anderen Seite der Leitung sind...

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  • Peter Schneider am 11.03.2019 19:25 Report Diesen Beitrag melden

    Quatsch mit Sosse!

    HEFE IST NICHT GLEICH MILCHSAEUREBAKTERIEN! Hefe ist ein Pilz, Milchsäurebaktieren sind Bakterien. Insofern ist der Satz: Die Hefe, mit der das Bier vermischt ist, besteht aus «Milchsäurebakterien von Vaginen heisser Unterwäschemodels» natürlich absoluter Quatsch!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Gordon am 12.03.2019 17:34 Report Diesen Beitrag melden

    Direkt ab Quelle

    Also, wenn ich Milchsäurebakterien will, lecke ich dann schon lieber direkt an der Quelle... da weiss ich, wo's herkommt, es schmeckt tatsächlich nach "Vagina" und beide haben (hoffentlich) ihren Spass daran. Punkt.

  • jay jay am 12.03.2019 15:27 Report Diesen Beitrag melden

    marketing

    ich würde mal sagen das ganze ist reines marketing und das bier ganz normal hergestellt. das andere würde mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit gegen irgendwelche hygienevorschriften verstossen.

  • nibelungen am 12.03.2019 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    Frauen an den Herd, subito !

    Wird am Frauenstreiktag reissenden Absatz finden. Nur für Frauen !

  • Arin am 12.03.2019 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ansonsten puh

    Könnte ich ein Bier mit einem der Models und mehr geniessen, wäre ich nicht abgeneigt. Ansonsten puh

  • Marketing Experte am 12.03.2019 13:04 Report Diesen Beitrag melden

    wäre ich 14

    und Jungfrau, würde ich dieses Bier wollen. Aber damals wurde ich schon nervös, wenn die Nachbarin ihren BH zum trocknen raushängte.