Seil gerissen

15. Mai 2013 17:28; Akt: 15.05.2013 17:28 Print

Star-Bergsteiger stürzt am Everest in den Tod

Der höchste Berg der Welt hat seinen Tribut gefordert: Ein russischer Bergsteiger – mehrfacher Preisträger des «Goldenen Eispickels» – stürzte auf einer Höhe von 5600 Metern in den Tod.

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Alexej Bolotow (50)stürzte an der Südwestwand des 8848 Meter hohen Mount Everest in den Tod.

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Er war mit seinem Kollegen in der Südwestwand auf einer Höhe von 5600 Metern unterwegs. Doch dann riss sein Seil an einer scharfen Steinkante. Alexej Bolotow (50) stürzte 300 Meter tief in den Tod. Das berichtete der mit Bolotow kletternde Usbeke Denis Urubko dem Russischen Bergsteigerverband.

Bolotow galt als einer der besten russischen Bergsteiger. Er hatte 11 der weltweit 14 Achttausender erklommen und zweimal die wichtige Auszeichnung «Piolet d'Or» (Goldener Eispickel) erhalten. Bolotow hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder.

Bolotow ist bereits der zweite russische Bergsteiger, der in dieser Saison tödlich verunglückte. Anfang Mai kam Sergej Ponomarev ums Leben. Es wird jedoch vermutet, dass er im Berg eine Herzattacke erlitt.

(gux)