Von Besitzer im Stich gelassen

27. Dezember 2008 21:21; Akt: 27.12.2008 21:27 Print

Tierfreude retten eingeschneite Pferde

Rund 40 Tierfreunde haben in Kanada zwei eingeschneite Pferde vor dem Tod gerettet. Sie gruben in einer mehrtägigen Aktion in der Woche vor Weihnachten einen Weg zu den Pferden und bahnten für die völlig erschöpften Tiere einen Fluchtweg durch den bis zu zwei Meter hohen Schnee.

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Die Tiere waren von ihrem Besitzer, einem Jäger, in einer entlegenen Gegend im Stich gelassen worden und wären in den eiskalten Temperaturen in der Provinz British Columbia vermutlich verendet, wie Brigit Stutz, eine der Retterinnen, am Samstag berichtete.

Inzwischen befinden sich die zwei Pferde unter Aufsicht eines Tierarztes und erholen sich von den Strapazen. «Ihnen geht es gut», sagte Stutz. Sie und ihre Freunde hätten so viel Zeit und Mühe für die Rettungsaktion aufgewendet, dass sie nicht einmal genügend Zeit gehabt hätten, sich auf Weihnachten vorzubereiten, fügte Stutz hinzu. Ihre Familie habe nicht einmal einen Weihnachtsbaum gehabt, doch das sei angesichts der geglückten Rettung der Pferde nicht wichtig. Die Errettung der Pferde sei das schönste Weihnachtsgeschenk, das man sich vorstellen könne.

(ap)