Flugunfall

31. März 2011 09:21; Akt: 31.03.2011 09:37 Print

Tiroler Helikopterwrack gefunden

Das Wrack des Helikopters des österreichischen Innenministeriums, der am Mittwochmorgen in den Tiroler Achensee abstürzte, ist wahrscheinlich geortet.

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Ein Sprecher des Innenministeriums sagte am Donnerstag, in 104 Meter Tiefe sei mit dem Sonar ein Objekt lokalisiert worden. Jetzt müsse mit Kameras abgeklärt werden, ob es sich dabei tatsächlich um den Helikopter handle. Falls dies der Fall sei, würden Schritte zur Bergung eingeleitet, sagte der Sprecher der Nachrichtenagentur APA. Diese könnten sich jedoch aufgrund der Tiefe schwierig gestalten. Unter anderem müsse mit einem Spezialgerät getaucht werden.

Die zweimotorige Maschine vom Typ Eurocopter 135 war mit vier Personen an Bord in den Achensee gestürzt. Dabei kamen vermutlich alle vier Menschen an Bord ums Leben. Unter den Insassen war auch ein 43-jähriger Grenzwächter aus der Schweiz, der sich im Rahmen eines internationalen Austauschs in Innsbruck aufgehalten hatte.

Unmittelbar nach dem Unglück konnte der Leichnam eines 38-jährigen Flugbegleiters aus dem Tirol geborgen werden. Weiterhin vermisst wurden neben dem Schweizer der 41-jährige Tiroler Pilot und ein 53-jähriger österreichischer Grenzpolizist.

Warum es zu dem Unglück gekommen war, blieb weiter unklar. Laut dem Leiter der Flugpolizei im Wiener Innenministerium, Walter Senn, handelte es sich um einen relativ neuen Helikopter mit 1300 Flugstunden. Der Pilot hatte bereits 2500 Flugstunden absolviert und galt als erfahren.

(sda)