Thailand nach Sturm

05. Januar 2019 06:20; Akt: 05.01.2019 12:22 Print

Leser sitzt nach Sturm auf Koh Samui fest

Der Sturm Pabuk ist über Thailand hinweggefegt. Nun werden die Schäden ersichtlich.

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Mit heftigen Böen und starkem Regen ist Pabuk über Thailand hinweggezogen. (5. Januar 2019) Zahlreiche Bäume wurden entwurzelt. Man hatte jedoch Schlimmeres erwartet. (5. Januar 2019) Der Tropensturm Pabuk zieht über Thailand. Der Sturm ist am Freitag auf Land getroffen. Nahe der Inselgruppe Koh Raya südlich von Phuket seien wegen der herannahenden Gefahr bereits mehr als 100 Touristen von einem Boot gerettet worden, berichtete «Khao Sod». Auf Bildern aus den betroffenen Regionen waren umgestürzte Strom- und Telefonmasten zu sehen. Eine Küstenstrasse wird durch die hohen Wellen überflutet. Mindestens eine Person ist durch das Unwetter ums Leben gekommen. Ein Fischer stürzte über Bord und ertrank. Küstengegenden bauten Anwohner Schutzwälle aus Sandsäcken. Sturm Pabuk zieht über die Touristenregionen in Thailand. Mit hohen Wellen und starken Stürmen sorgt er für Verwüstung. Die Leser decken sich mit Notfallproviant ein. «Das Meer sieht beängstigend aus», schreibt eine Leser-Reporterin. Die Berge werden durch Wolken verdeckt. Die Strassen sind leer. Trotzdem verhalten sich die Einheimischen ruhig, wie Leser-Reporter berichten. Die Regale in den Supermärkten sind leer. Sandsäcke auch vor einem Hotel auf der Ferieninsel Koh Phangan. Sandsäcke werden am Strand aufgetürmt. In Thailand werden bis Samstag heftige Regenfälle für den Grossteil des Landessüdens angekündigt, darunter in den Ferienregionen Phuket, Krabi und auf Inseln im Golf von Thailand wie Koh Samui (Bild). Angesichts der starken Winde, die Wellen von bis zu fünf Metern Höhe verursachen könnten, haben die Behörden das Schwimmen im Meer verboten. Bereits im März 2011 wurde Koh Samui von einem Sturm heimgesucht, der riesige Wellen, grosse Niederschlagsmengen und Überflutungen verursacht hatte. Dabei starben mindestens acht Menschen. «Der Strand in Lamai Beach wurde jetzt gesperrt», so ein Leser-Reporter am Donnerstagmittag. Eine Leserin aus Krabi berichtet: «Wenige Boote fahren immer noch trotz Sturmwarnung. Auch sonst sind viele Menschen unterwegs, als wäre nichts.» Ein Leser aus Khao Lak sagt: «Der Sturm macht sich langsam bemerkbar.» In Songkhla bereitet man sich auf den grossen Sturm vor. Eine Leserin aus Kho Samui schickte uns dieses Foto. Es zeigt die Terrasse ihres Hotel-Restaurants gestern, bevor der Sturm über Kho Samui zog. Diesen Teil des Restaurant gibt es nun nicht mehr. Um 15 Uhr Ortszeit und nach dem Umwetter sieht die ehemalige Terrasse so aus: Sie wurde vom Sturm komplett zerstört. Laut der Leserin hat sich die Lage am Lamai Beach auf Kho Samui, wo sich das Hotel befindet, bereits wieder komplett beruhigt.

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(sda)