Tsunami in Indonesien

28. Dezember 2018 07:44; Akt: 28.12.2018 09:09 Print

Helfer retten Schildkröten aus Abfall-Berg

Nach einem Vulkanausbruch ist ohne Vorwarnung eine Flutwelle über Indonesiens Küstenregionen und Touristenstrände hereingebrochen. Die News zur Katastrophe im Ticker.

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Der Vulkan Anak Krakatoa hat bei der Eruption mehr als zwei Drittel seiner Höhe eingebüsst. Der ursprünglich 338 Meter hohe Berg misst demnach nur noch 110 Meter, seine Spitze war vom Beobachtungsposten aus nicht mehr zu sehen. Die Vulkanbehörde schätzt, dass der Vulkan zwischen 150 und 180 Millionen Kubikmeter an Masse verlor, als grosse Mengen an Gestein, Lava und Geröll nach einer Reihe von Eruptionen ins Meer stürzten. Die Zahl der Toten droht weiter zu steigen: Retter bergen ein Opfer des Tsunamis in Indonesien. (23. Dezember 2018) Banten, wo besonders viele Touristen Ferien machen, wurde heftig getroffen. So auch dieses Haus. Auch das Innere der Häuser wird vor Zerstörung nicht verschont. Über hundert Personen kamen in der Gegend ums Leben. Ein Mann geht in Carita durch die Trümmer. Wassermassen haben ein Auto in Anyer mitgerissen. Häuser liegen in Schutt und Asche. Viele Menschen haben alles verloren. Es herrscht Verwüstung. Die Wassermassen haben alles zerstört. Ein Mann steht vor seinem zerstörten Haus in Pandeglang. Ein Vulkanausbruch gilt als Ursache für die Katastrophe: Der Krakatau liegt in der Sundastrasse und war am Samstag zuletzt ausgebrochen. (22. Dezember 2018) Am Morgen wurde das Ausmass der Zerstörung deutlich. Die Wellen sollen bis zu 20 Meter hoch gewesen sein. Autos, Häuser und Strassen sind zerstört. Die Menschen suchen Schutz. Der Tsunami traf auf die Küste von Serang City. Viele Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben. Die Wassermassen haben zahlreiche Häuser zerstört - wie hier am Carita Beach südöstlich von Jakarta. (23. Dezember 2018) Das Unglück ereignete sich in der Sundastrasse. Krakatau ist eine Vulkaninsel in der Sundastrasse. Auf Social Media erschienen zu Beginn ersten Bilder der Katastrophe. Motorradfahrer fahren an den Ruinen vorbei. Krakatau - hier bei einem Ausbruch im Sommer. (19. Juli 2018) Alex Gerst von der Nasa hat den Vulkan im September fotografiert. Der Rauch über dem Vulkan.

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(roy/sda)