Hurrikan Arthur

04. Juli 2014 07:10; Akt: 04.07.2014 15:42 Print

US-Nationalfeiertag fällt ins Wasser

An der US-Ostküste gibt es 4. Juli wenig zu feiern. Der erste Hurrikan der Saison verursachte Hagel, Überschwemmungen und Stromausfälle.

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Der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern auf die USA zuziehende Wirbelsturm «Arthur» ist in der Nacht zum Freitag auf die Ostküste des Landes getroffen. Das Auge des Hurrikans traf nach Angaben der Wetterbehörden zuerst den Bundesstaat North Carolina.

Es könnte - falls sich die Befürchtungen bewahrheiten - eine Sturmflut auslösen. Millionen Bewohner in Meeresnähe waren vorab vor «hohen und zerstörerischen Wellen» gewarnt worden. North Carolinas Gouverneur Pat McCrory hatte die Bevölkerung aufgerufen, keine «Dummheiten» zu machen und Küstengebieten fernzubleiben.

18'000 Häuser ohne Strom

Der Sturm der Kategorie 2 mit Windgeschwindigkeiten von 160 Stundenkilometern bewegte sich den Angaben zufolge mit einer Geschwindigkeit von 24 Stundenkilometern Richtung Nordosten. Die Stromversorgung von 18'000 Haushalten in Küstennähe war zeitweilig unterbrochen. In Teilen von Massachusetts, South Carolina und Virginia wurden Sturmwarnungen herausgegeben.

Medienberichten zufolge wurden wegen des Nationalfeiertags am 4. Juli alleine an den Stränden von North und South Carolina eine halbe Million Feriengäste für das lange Wochenende erwartet, wegen der befürchteten Sturmflut mussten Campingplätze aber vorsorglich evakuiert werden.

Keine grösseren Schäden erwartet

Auch die Hauptstadt Washington dürfte nicht verschont bleiben. Nach Angaben der Meteorologen handelt sich um den ersten Hurrikan der Saison. Präsident Barack Obama halte sich über den Gang des Unwetters auf dem Laufenden, berichtete der TV-Sender CNN.

Grössere Schäden werden zwar nicht erwartet. Meteorologen warnen vor allem vor tückischen Strömungen im Meer. Im Laufe des Samstags dürfte der Sturm die Badeorte am Cap Cod in Massachusetts erreichen. Danach schwächt sich «Arthur» über dem kühleren Wasser des nördlicheren Atlantiks immer mehr ab.

(sda)