Regierungs-Studie

14. November 2014 04:45; Akt: 14.11.2014 04:45 Print

US-Schülern paffen vermehrt E-Zigaretten

Die US-Regierung hat eine Studie über die Rauchgewohnheiten von High School Schülern veröffentlicht. Problematisch: Gelegenheitsraucher werden nicht separat erfasst.

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Eine US-Studie zeigt, wie viele High School Schüler rauchen. Ob es jedoch Gelegenheitsraucher sind, bleibt unklar. (Bild: Keystone/Walter Bieri)

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Der Konsum von E-Zigaretten unter Schülern in den USA hat sich in den vergangenen drei Jahren verdreifacht. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der US-Regierung hervor. Demnach gaben im vergangenen Jahr 4,5 Prozent der jungen Leute an High Schools an, im Vormonat E-Zigaretten geraucht zu haben. 2012 waren es noch 2,8 Prozent, im Jahr davor 1,5 Prozent. Wie viele von den Befragten Gewohnheitsraucher von E-Zigaretten sind oder sie nur einmal probiert haben, war jedoch nicht klar.

E-Zigaretten sind elektrisch beheizte Geräte, durch die flüssiges Nikotin verdampft und inhaliert werden kann. In den USA sind sie seit Ende 2006 erhältlich, doch werden erst in den vergangenen Jahren aggressiv vermarktet. Oft werden sie als weniger gefährliche Alternative zu herkömmlichen Zigaretten beschrieben. Allerdings ist laut Experten auch das Nikotin in E-Zigaretten besonders für Kinder schädlich.

In Dutzenden US-Staaten ist der Verkauf von E-Zigaretten an Minderjährige untersagt. Auf Bundesebene haben Politiker ein landesweites Verkaufsverbot vorgeschlagen.

(sda)