Bolivien

27. Februar 2011 23:32; Akt: 28.02.2011 11:25 Print

Verheerende Erdrutsche begraben Häuser

Mindestens 400 Häuser sind bei Erdrutschen im bolivianischen La Paz zerstört worden. Die Polizei riegelte das Gebiet ab und geht von keinen Opfern aus.

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Mindestens 400 Häuser wurden beim verheerenden Erdrutsch in La Paz zerstört. (Bild: Keystone/AP)

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Nach schweren Regenfällen ist in einem Armenviertel der bolivianischen Hauptstadt La Paz am Sonntag ein Berghang abgerutscht und hat mindestens 400 Häuser zerstört. Opfer waren nicht zu beklagen, wie Bürgermeister Luis Revilla sagte.

Ein Sprecher der Stadtregierung erklärte, der Erdrutsch sei der schlimmste, der sich jemals in der Stadt ereignet habe - und die Erde bewege sich noch immer. Die rund 5000 Bewohner des Gebiets hatten sich bereits am Samstag in Sicherheit gebracht, nachdem sich an Häusern und Strassen erste Risse gebildet hatten und ein Teil des Hangs abgerutscht war.

Gefährliche Arbeit

Tagsüber versuchten Bewohner, Teile ihres Hab und Guts aus den zerstörten Häusern zu bergen. Weitere Erdrutsche machten die Arbeit aber extrem gefährlich. Die Polizei riegelte das Gebiet schliesslich ab.

Sie sei von Nachbarn gewarnt worden, sagte eine Bewohnerin des Viertels. «Ich schaute aus dem Fenster, und rechts und links von meinem gab es keine Häuser mehr», sagte die Mutter von drei Heranwachsenden. Sie konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. «Ich habe alles verloren», sagte sie.

(sda)