Mount Everest

25. Mai 2019 12:20; Akt: 25.05.2019 12:20 Print

Zwei weitere Bergsteiger kommen im Todesstau um

Mehrere Personen sind in dieser Hauptklettersaison am Mount Everest bereits ums Leben gekommen. Wegen günstigen Wetters staute es sich am Gipfel.

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Auf dem Mount Everest sind erneut zwei Bergsteiger ums Leben gekommen. Ein Brite und ein Ire seien auf dem höchsten Berg der Welt gestorben, teilten die Organisatoren ihrer Touren am Samstag mit. Erst am Freitag waren ein Österreicher und zwei Inder gestorben. Damit verloren in dieser Woche bereits neun Menschen auf dem Everest ihr Leben. Vergangenes Jahr hatte es während der gesamten Klettersaison fünf Todesopfer gegeben.

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Beobachter sagten, manche der Todesfälle könnten damit zusammenhängen, dass zu viele Bergsteiger auf einmal versuchten, den Mount Everest zu erklimmen. Dadurch kam es demnach zu langen Wartezeiten auf gesundheitlich gefährlicher Höhe.

Hochsaison von Ende April bis Ende Mai

Die Hochsaison bei der Besteigung des Mount Everest dauert von Ende April bis Ende Mai. In dieser Zeit sind die Wetterbedingungen auf dem höchsten Berg der Erde weniger lebensfeindlich. Weil immer mehr Bergsteiger das «Dach der Welt» besteigen wollen und Nepal sehr viele Genehmigungen dafür erteilt, kommt es in der so genannten Todeszone des Everest oberhalb von 8000 Metern zu langen und lebensgefährlichen Staus.

Der Touren-Veranstalter Everest Parivar Expedition teilte mit, ein 44-jähriger britischer Bergsteiger habe am Samstagmorgen zwar den Gipfel des 8848 Meter hohen Berges erreicht, sei dann aber nach nur 150 Metern beim Abstieg zusammengebrochen und gestorben.

Falschmeldung über Schweizer

Der Ire starb nach Angaben seines Tour-Veranstalters bereits am Freitag auf der tibetischen Seite des Berges. Der 56-Jährige war demnach auf dem Weg zum Gipfel umgekehrt, aber dann am North-Col-Pass auf 7000 Metern Höhe in seinem Zelt gestorben.

Auch der Österreicher Ernst L. ist ums Leben gekommen. Laut der Firma «Kobler & Partner Mount Everest Expedition 2019», bei welcher er Mitglied war, geschah das Unglück beim Abstieg. Anfangs hiess es fälschlicherweise, dass es sich bei L. um einen Schweizer handle. Die Agentur APA stellte aber später richtig, dass L. ein 65-jähriger Österreicher war.

Für die Genehmigung zum Aufstieg zahlen ausländische Bergsteiger umgerechnet rund 10'000 Franken. Der Himalaya-Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für Nepal.

(sda)