04. September 2007 16:39; Akt: 05.09.2007 10:50 Print

Vor einem Jahr starb der «Crocodile Hunter»

Eine Unterwasserbegegnung mit einem Rochen kostete den stets ebenso wagemutigen wie hyperaktiven «Crocodile Hunter» Steve Irwin das Leben. Der Unfall sorgte vor genau einem Jahr weltweit für ein riesiges Echo.

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Medien aus aller Welt berichteten am 4. September 2006 über den Tod von «Crocodile Hunter» Steve Irwin am australischen Great Barrier Reef. Der Stachel eines Rochens drang mit grosser Wucht direkt in das Herz des abenteuerlustigen Tierfilmers und kostete den Kultfilmer das Leben. «Irwin hat sich mit den Dreharbeiten so nahe an Stachelrochen in höchste Gefahr begeben», kritisierte ein australischer Naturfilmer seinen Kollegen.

Für endgültig verrückt erklärten zahllose Zuschauer den Fernseh-Tierfreund, als er ein vier Meter langes Krokodil mit der Hand fütterte, während er seinen erst einen Monat alten Sohn Bob auf dem Arm hielt. Selbst treue Fans wunderten sich damals, ob Irwin noch recht bei Sinnen sei. Wegen der scharfen Kritik zog sich Irwin in Australien zurück.

In der restlichen Welt, vor allem in Amerika, erregte er jedoch durch seine Serie «Animal Planet» einiges Aufsehen und wurde berühmt. Insgesamt 500 Millionen Menschen in 137 Ländern sollen Irwins Filme gesehen haben. In den USA wuchs eine ganze Generation von TV-Zuschauern mit seinen Tierdokumentationen auf.

Nach seinem Tod, der weltweit riesiges Aufsehen erregte, trauerte die ganze Welt um den quirligen «Crocodile Hunter», der schon mal seinen Kopf zwischen die Fänge von Raubtieren steckte und mit Krokodilen Haschen spielte. Steve Irwin hinterliess eine Frau und zwei Kinder im Alter von 3 und 8 Jahren. Seine Tochter Bindi Irwin wandelt inzwischen in den Fussstapfen ihres Vaters und ist der Star der Serie «Bindi, the Jungle Girl».

(ast)