01. Februar 2008 07:41; Akt: 01.02.2008 08:56 Print

Wachmann Meili nimmt per YouTube Rache

Die Verletzung beim nach Kalifornien ausgewanderten Christoph Meili muss gross sein: In einem Video zieht er über seine Ex-Frau her und schwärzt deren Familie an. Offenbar hat er aber schon wieder kalte Füsse bekommen.

Fehler gesehen?

«The Video has been removed by the user», heisst es lapidar auf YouTube.com, wenn man sich das Video angucken will. Christoph Meili alias «Swissguard 007» hat das Video, in dem er über seine Ex-Frau herzieht, bereits wieder gelöscht.

Schwere Anschuldigungen

Zuvor konnte man sich fast zehn Minuten lang eine Vendetta gegen seine Ex-Frau und deren Familie angucken, die der ehemalige Wachmann einer Schweizer Bank in Eigenregie angefertigt hatte, wie der «Blick» berichtet. «Exwife Giuseppina» hiess der Beitrag, den der Schweizer offenbar bei sich zuhause angefertigt hatte.

Meili beschuldigte die italienischstämmige Familie in dem Video, sich in der Schweiz Leistungen des Sozialamtes erschlichen zu haben. Der Vater seiner Ex-Frau habe sich nach einem Jahr Aufenthalt im Land krank schreiben lassen und habe auf Kosten der Invalidenversicherung Kuren genossen. Ausserdem habe er sich in Rimini mehrere Wohnungen gekauft, während die Schweiz ihm die Sozialwohnung im Kanton Aargau bezahlte.

Meili pleite

Der tatsächliche Grund für seine Rage scheint jedoch in der Verletzung zu liegen, die ihm seine Ex-Frau mit der Scheidung zugefügt hat. Meili bezichtigt sie des Ehebruchs. Sie habe sich den neuen Partner zugelegt, während er im Gefängnis gesessen habe: «Ich war im Gefängnis und wusste nicht, was lief».

Er selbst habe «zwei, drei Mal Sex mit einer Prostituierten gehabt», gibt Meili redselig zum Besten. Spätestens hier stellt sich der Zuschauer die Frage, ob der Flaschenkopf, der im Bild zu sehen ist, von Hochprozentigem stammt. «Ich habe nichts mehr zu verlieren. Ich habe kein Geld mehr», sagt Meili am Schluss des Videos - obwohl er damals laut einem «Facts»-Bericht 750 000 Franken zugesprochen bekommen hatte.