Canberra

08. August 2011 19:06; Akt: 09.08.2011 00:45 Print

Walbaby gestrandet

Mit einem Grosseinsatz gelang es australischen Helfern, ein gestrandetes Walbaby wieder ins Wasser zurückzubringen. Ob der kleine Wal seine Mama wiederfindet, ist unsicher.

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Rund 50 Helfer waren nötig, um das Buckelwalbaby wieder ins Meer zu bringen – ob dieses überleben wird, hängt davon ab, ob es seine Mutter findet. (ap)

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Zwölf Stunden nach der Strandung des eine Woche alten Wal­babys an der Goldküste im Osten des Landes gelang es rund 50 Helfern, das Tier zurück in die Fluten zu bugsieren. Das Überleben des Buckelwalbabys sei aber nicht gesichert, da es seine Mutter möglicherweise nicht wiederfinde, teilte der Meerespark Sea World mit. «Die Hoffnung des Einsatzes ist, dass es jetzt in der Lage ist, mit seiner Mutter zu kommunizieren, aber wir wissen nicht, wo seine Mutter ist», sagte der Einsatz­leiter Trevor Long.

Seine Zweifel sind berechtigt: Eine Suche nach dem Muttertier aus der Luft und zu Wasser blieb erfolglos. Wale könnten aber über Dutzende Kilo­meter hinweg miteinander kommunizieren, so dass die Mutter ihr Junges möglicherweise aufspüren könne, so Long.

Sorgen bereitete Long aber, dass das Walbaby am Strand stundenlang auf seiner Brustflosse gelegen habe und deshalb unter Schmerzen leide. Ausserdem könne es nur höchstens fünf Tage ohne Muttermilch auskommen. «Wir haben alles getan, was wir in dieser Phase tun können, aber irgendwann müssen wir das Tier ­allein und die Natur ihren Lauf nehmen lassen», so Long.